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Frießnitzer See


Weitere aktuelle Informationen auf der Homepage des Frießnitzer Sees


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Auf der Suche nach seltenen Vögeln

(24.04.2017)

Am Samstag, den 29. April 2017, ab 9 Uhr, lädt der Naturschutzbund NABU Gera-Greiz e.V. zu einer ornithologischen Führung in das Naturschutzgebiet „Frießnitzer See“ am Ortsausgang Frießnitz ein. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Teich.

Graureiher (Ardea cinerea)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Haubentaucher (Podiceps cristatus)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Unter Leitung von Frau Kinast und Herrn Eckardt können die Teilnehmer viel Wissenswertes und Interessantes über das Schutzgebiet erfahren, welches ein vielfältiges Mosaik aus Wasserflächen, Verlandungszonen, Röhricht, Mähwiesen und Büffelweide bildet. Mit etwas Glück werden dabei seltene Vogelarten wie die Bekassine zu sehen sein – deshalb nicht das Fernglas vergessen. Ein Unkostenbeitrag wird erhoben.

Voranmeldung erwünscht unter 03 65 / 420 89 70; Adresse fürs Navigationsgerät: 07570 Harth-Pöllnitz (Ortsteil Frießnitz)


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Frießnitzer Wasserbüffel haben neues Türschild für ihren Unterstand

OTZ-Beitrag vom 6. April 2017
(07.04.2017)

Tafel wurde mit Nabu-Logo angebracht. Präsident des größten deutschen Naturschutzverbandes am Frießnitzer See.

Nabu Präsident Olaf Tschimpke (von links nach rechts), im Gespräch mit Lutz Wolfram, Ingo Eckardt vom Nabu Kreisverband Gera-Greiz und dem Landesvorsitzenden Mike Jessat, besucht Naturschutzgebiet Frießnitzer See. Der Frießnitzer See ist besonders für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Seit 2011 bewahrt die NABU-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen Frießnitzer See und seine Umgebung, insgesamt 22,2 Hektar, für die Natur. Um die Artenvielfalt dort zu erhalten, ließ die NABU-Stiftung den See im Rahmen eines Revitalisierungsprojektes aufwendig sanieren. Auch Wasserbüffel wurden hier angesiedelt.
Foto: Peter Michaelis

Frießnitz. Etwa 20 Tiere leben am Frießnitzer See. Ihr Areal ist ungefähr 21 Hektar groß und bietet reichlich Nahrung, rohfaserreiche Pflanzen, zum Beispiel Schilf und Disteln. Wasserbüffel können bis zu 200 Kilogramm auf die Waage bringen und über 60 Stundenkilometer erreichen. An diesem Tag lagen sie friedlich im Gras oder haben sich auf dem Gelände sattgefressen, als ihr Stall ein neues Türschild bekam. Weithin ist seitdem das Nabu Logo mit dem Weißstorch darauf zu sehen. Diese Vogelart hat hier noch nicht gebrütet. Nisthilfen sind aber da.

Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes in Deutschland, kam an diesem Tag angereist. Der Chef überzeugte sich zugleich, was aus dem Areal geworden ist. "Hier hat sich ein wunderbares Vogelparadies entwickelt, das seinesgleichen sucht", stellte er fest. Bekassine, Blau- und Schwarzkehlchen, Rohrammer, Reiher- und Tafelenten sind zu entdecken, meist mit Fernglas. 80 verschiedene Brutvogelarten haben längst ihren Platz gefunden. Umgeben ist der Frießnitzer See von verschiedenen Gräsern und Pflanzen. Seit 2011 bewahrt die Nabu-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen See und seine Umgebung, insgesamt 22 Hektar.

"Die Werbeschilder sind wichtig, um die Leute auf unser Revitalisierungsprojekt aufmerksam zu machen", sagte Ingo Eckardt. Er engagiert sich seit 1991 im Naturschutzbund und ist im Nabu-Ortsverein Zeulenroda. Die wissenschaftliche Vogelberingung gehört zu einer der Aktivitäten des heute 50-Jährigen. Bei der Naturschutzjugend ist er als Gruppenleiter tätig. Er organisiert die Ornithologen-Camps auf Landesebene.

Eine intakte Umwelt zu bewahren

Das nächste ist vom 21. bis 23. April in Plothen. Die Begegnung mit Olaf Tschimpke war auch nicht ganz zufällig. Der Zeulenrodaer Ingo Eckhardt wurde im September vergangenes Jahres für sein Umwelt-Engagement in Berlin geehrt. Die Auszeichnung beinhaltete nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, sondern auch einen Tag mit einem nationalen Jury-Mitglied. Eckardt entschied sich für ein Treffen mit dem Präsidenten des Naturschutzbundes. Mit ihm war er vor dem Besuch in Frießnitz auch im Leutratal bei Jena. Dort stellt der 50-Jährige das Naturerlebnishaus vor, bei dessen Aufbau er mitgeholfen hat. Eine intakte Umwelt für die Nachwelt zu bewahren, ist ein Wunsch von Eckardt. Er hofft, dass mit Frießnitzer See/Struth so eine Natur-Oase erhalten werden kann.“

Ilona Berger / 06.04.17


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 6. April 2017: Frießnitzer Wasserbüffel haben neues Türschild für ihren Unterstand


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Beispielhaftes Engagement für die Artenvielfalt

NABU-Präsident Olaf Tschimpke besucht den Frießnitzer See
(05.04.2017)

NABU Thüringen-Pressedienst

Einer der Gründe für den Besuch von Olaf Tschimpke war die Würdigung von Ingo Eckardt, dem Thüringer Preisträger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“.

04. April 2017 - Der Frießnitzer See im Landkreis Greiz ist besonders für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Seit 2011 bewahrt die NABU-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen Frießnitzer See und seine Umgebung, insgesamt 22,2 Hektar, für die Natur. „Hier hat sich ein wunderbares Vogelparadies entwickelt, das seines Gleichen sucht“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke am vergangenen Freitag während seiner Frühjahrsreise, die ihn unter anderem an den Frießnitzer See führte.

Einer der Gründe für den Präsidentenbesuch war die Würdigung von Ingo Eckardt, einem Vorstandsmitglied des NABU Gera-Greiz und Gruppenleiter der Naturschutzjugend Thüringen. Ingo Eckardt wurde 2016 von
der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ als Preisträger für sein Engagement im Bereich Umweltbildung und Artenschutz in Thüringen ausgezeichnet. „Wir haben in die Entwicklung des Frießnitzer Sees eine Menge Herzblut hineingesteckt. Von unserem Beobachtungsturm aus kann man das ganze Jahr über gut die Vogelwelt beobachten“, schwärmt Ingo Eckardt.
In dem Gebiet brüten unter anderem Bekassine, Kiebitz, Blau- und Schwarzkehlchen, Teich-, Drossel- und Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Rohrweihe, Hauben- und Zwergtaucher, Stock-, Reiher- und Tafelenten. Um die Artenvielfalt am Frießnitzer See zu erhalten, ließ die NABU-Stiftung den See im Rahmen eines Revitalisierungsprojektes aufwendig sanieren. Wasserbüffel beweiden dort die Verlandungszonen und es ist ein großes Wasser- und Feuchtwiesenbrüterbiotop entstanden. „Ohne unsere vielen ehrenamtlichen Helfer könnten wir solche Projekte nicht stemmen. Ingo Eckardt ist ein gutes Beispiel für unermüdliches freiwilliges bürgerschaftliches Engagement“, erklärt der NABU-Präsident.

Der NABU Gera-Greiz nutzte den Besuch von Olaf Tschimpke um eine 3 Meter lange und 1,5 Meter hohe Tafel am Büffelstall mit dem NABU-Logo einzuweihen. Die Tafel soll in Zukunft weithin sichtbar auf das NABU-Projekt am Frießnitzer See aufmerksam machen.

Hintergrund:

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Naturschutzjugend und im NABU wurde Ingo Eckardt aus Zeulenroda-Triebes als nationaler Preisträger für Thüringen der Sozialinitiative „HelferHerzen“ ausgezeichnet. Ihm ist es zum Beispiel zu verdanken, dass es seit über 20 Jahren die erfolgreichen Ornicamps für Kinder, Jugendliche und Familien, der Naturschutzjugend (NAJU) Thüringen gibt. Weiterhin beteiligt sich Ingo Eckardt am Aufbau des NaturErlebnisHauses im Leutratal, führt Artenschutzmaßnahmen im Landkreis Greiz vor allem auch am Frießnitzer See durch und ist als Beringer aktiv.


Jürgen Ehrhardt
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
NABU Thüringen e.V.
E-Mail: Juergen.Ehrhardt@NABU-Thueringen.de
thueringen.nabu.de


Textquelle


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NABU zeigt Flagge am Frießnitzer See

(20.03.2017)

Mit gefälligem Interesse betrachten die Wasserbüffel ihr neues Türschild. Auch die den Offenstall ebenfalls bewohnenden Dohlen dürften mit der Anbringung des offiziellen NABU-Logos einverstanden sein. Weitere Untermieter sind herzlich willkommen, besonders erfreulich wäre der Zuzug des Wappenvogels auf der nebenan noch unbewohnten Nisthilfe.


Fotos: Olaf Hasselbacher, NABU Gera-Greiz e.V.


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Nachwuchs im Paradies: Im Naturschutzgebiet Frießnitzer See-Struth leben 20 Wasserbüffel

OTZ-Beitrag vom 10. Dezember 2016
(11.12.2016)

Seit Juni 2014 leben am Frießnitzer See Wasserbüffel im Paradies. Es ist 21 Hektar groß. Norbert Strache kümmert sich um die Tiere.

Norbert Strache ist jeden Tag auf dem Gelände und für die Betreuung der imposanten Tiere verantwortlich.
Foto: Ilona Berger

Frießnitz. Norbert Strache staunte am Morgen des 4. Dezembers. Ein gesundes Kälbchen, ein Mädchen, lag im Stall. Gerda hat zum ersten Mal gekalbt. Der Vater ist der stattliche Bulle Ferdinand. "Er bringt etwa 650 Kilogramm auf die Waage", glaubt Strache.

In wenigen Tagen bekommt das Neugeborene einen Namen, der natürlich mit dem Buchstaben G beginnt wie der seiner Mutter. In einer Woche wird weiterer Nachwuchs erwartetet. Vicky steht kurz vor der Niederkunft. Auch Hella, Susi, Undine und Bärbel sind trächtig. Un­gefähr 310 Tage bleibt das Un­geborene im Mutterleib.

Sturer als mancher Dickschädel

Seit Juni 2014 leben am Frießnitzer See Wasserbüffel. Anfangs waren es acht Tiere, sechs Büffeldamen, darunter zwei trächtige, und zwei Bullen. Sie stammten von einem Bio-Bauern aus Taucha bei Leipzig. Inzwischen sind es 20 Tiere. Seit Beginn an werden sie von der Ervema ­Agrar Gesellschaft Wöhlsdorf betreut. Täglich schaut Norbert Strache aus Großebersdorf vorbei. "Ich bin der Wasserbüffelflüsterer", scherzt er, der die Tiere alle beim Namen kennt. Trudel und Bettina seien seine Lieblinge. "Die sind zahm und man kann sie streicheln. Aber alle ­haben einen eigenwilligen Charakter. Man kann ihnen nichts aufzwingen. Wenn die Büffel nicht wollen, wollen sie nicht. Sie sind sturer als mancher Dickschädel."

Die Wasserbüffel leben hier wie im Paradies. Es ist 21 Hektar groß. Sie können ungestört rohfaserreiche Pflanzen wie Disteln, Schilf und Rohrglanzgras wiederkäuen. Das wächst nämlich im Naturschutzgebiet Frießnitzer See-Struth viel zu dicht. Kein Problem. Die Büffel haben guten Appetit. Durch ihre Naturpflege konnten sich wieder Bodenbrüter, Amphibien und Vögel ungestört niedergelassen.

Seit Ende November werden die Wasserbüffel zugefüttert, darum kümmert sich auch Norbert Strache. "Zwischen 150 und 200 Kilogramm Stroh und Heu pro Tag", schätzt er, "stehen auf dem Speiseplan." Das Heu würden die Tiere lieber mögen, weil da noch ein paar Kräuter drin sind und vergleicht: "Mir schmeckt gemischter Salat auch besser." Sprießt im März das erste Grün, finden die Büffel wieder ihr saftiges Futter. Das Frühjahr sei für sie die schönste Jahreszeit. "Hitze mögen die Tiere überhaupt nicht", erklärt der Büffelflüsterer. "30 oder 35 Grad sind für sie viel zu warm. Dann liegen sie im Wasser und sind selbst mit Fernglas nicht zu entdecken. Jedes Tier hat seine Lieblingsstelle."

Tiere sind alle kerngesund

Bei nass-kaltem Wetter leiden die Jungtiere, weiß Strache. "Wir lieben ja auch kein Schmuddelwetter." Die Kälber finden dann in einem massiven Stall auf dem Gelände Schutz. Das ist umfriedet. Ob der Zaun in Ordnung ist, danach schaut Norbert Strache täglich. Er ist gern in der Natur, weil es täglich etwas Neues zu entdecken oder zu beobachten gibt, wie im Herbst der Vogelzug.

Und wenn es den Tieren gut geht, geht es auch dem Büffelflüsterer gut. "Alle Geburten sind bisher problemlos verlaufen. Der Bestand ist kerngesund. Das bescheinigen die regelmäßigen Kontrollen durch den Tierarzt. Es gab noch keine Krankheiten und keine Verletzungen", berichtet Strache.

Vicky, die trächtige Büffel­dame, kommt gemächlich auf Strache zu. Sie legt ihren Kopf auf seinen Arm. Ein Zeichen von Vertrauen.“

Ilona Berger / 12.12.16


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 10. Dezember 2016: Nachwuchs im Paradies: Im Naturschutzgebiet Frießnitzer See-Struth leben 20 Wasserbüffel


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Schautafeln entlang des Lehrpfades im Naturschutzgebiet

OTZ-Beitrag vom 23. November 2016
(04.12.2016)

Lutz Wolfram, ehrenamtlicher Schutzgebietsbetreuer des Naturschutzgebietes Frießnitzer See-Struth, vor einer Schautafel am Aussichtsturm.
Foto: Ilona Berger

„Frießnitz. Begeistert erzählt Lutz Wolfram über das Naturschutzgebiet Frießnitzer See-Struth. Mit Christoph Kummer betreut er ehrenamtlich dieses Areal. "Zurzeit führt der See wenig Wasser. Der Weidaer Angelverein e.V. fischt ihn ab."

In der kalten Jahreszeit finden weniger Besucher den Weg hier her. Dennoch sind sie fasziniert. Auf dem Aussichtsturm kann man stundenlang verweilen und der weite Blick sorgt für Über raschungen, merken Besucher an. Der zwei bis drei Kilometer lange Lehrpfad führt von Frießnitz nach Großebersdorf, vorbei an den Wasserbüffeln. "Diese bleiben das ganze Jahr im Freien", berichtet Lutz Wolfram. Jetzt sind sie wieder zu sehen. "Die Tiere haben weniger Probleme mit der Kälte. Ist es heiß, gehen sie baden." Zudem ist im Sommer die Vegetation in den Feuchtwiesen sehr hoch, deshalb verschwinden die Wasserbüffel im Schilf. 14 Tiere, darunter ein Bulle, seien im Gebiet. Dass im Naturschutzgebiet immer mehr seltene Vogelarten leben, beweisen Fotos von Rainer Rathmann vom Nabu Altenburg. Er hielt in diesem Jahr den Zwergstrandläufer und den Dunklen Wasserläufer mit der Kamera fest.

Ein ornithologisches Gutachter von 2015 bescheinigte, dass unter anderem Bekassinen, Blaukehlchen, Wendehals und Feldlerche am Frießnitzer See Brutvorkommen haben.

Wolfram spricht auch Probleme an. Er ärgert sich, dass Randbereiche des Naturschutzgebietes zur illegalen Müllentsorgung genutzt werden. Erst im Herbst wurde im Bereich des Sandberges die Große Telekie mit ihren Pfahlwurzeln bekämpft. "Sie wurde eingeschleppt und hatte sich auf einer Fläche von zwei bis sechs Metern ausgebreitet, wird die Pflanze nicht vernichtet, verdrängt sie einheimische Arten", klärt Lutz Wolfram auf. Nachwuchssorgen bereiten dem Ehrenamtlichen ebenso Kopfzerbrechen. "Wem sollen die Älteren ihre Artenkenntnisse weiter vermitteln?" Die im Sommer dieses Jahres gegründete Facebookgruppe "Tiere im Naturschutzgebiet Frießnitzer See" soll junge Leute anlocken.“

Ilona Berger / 23.11.16


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 23. November 2016: Schautafeln entlang des Lehrpfades im Naturschutzgebiet


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Der Müll des Winters muss weg – Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Frießnitzer See am 09. Mai 2015

(03.05.2015)

Für diesen Arbeitseinsatz sind wieder viele fleißige Helfer gesucht, die den NABU in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr unterstützen.

Da seit der Eröffnung des renaturierten Schutzgebietes Frießnitzer See einige Wünsche für Änderungen am Aussichtsturm eingegangen sind, werden wir an diesem Tag auf dem Turm ein Podest für Kinder bauen, damit diese einen besserern Ausblick haben. Weitere Arbeiten werden, das Pflanzen der letzten Gehölze oder das Reinigen der NABU-Flächen von Müll sein.

Wer die Möglichkeit hat, kann Spaten, Gießkanne oder Werkzeug mitbringen, da es schwierig einzuschätzen ist, ob unser vorhandenen Arbeitsgeräte für alle ausreichen. Die persönlich notwendige Schutzkleidung, wie Arbeitshandschuhe, Gummistiefel und weiteres müssen selbst mitgebracht werden. – Bei all diesen Arbeiten dürfte es auch genügend Zeit für Gespräche oder einen Informationsaustausch über aktuell interessante Ereignisse im Naturschutz und im NSG Frießnitzer See/Struth geben.


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200 Sträucher für vielfältiges Leben

Gelungener Arbeitseinsatz des NABU Gera-Greiz e.V.
(17.03.2015)

Teamarbeit

Zu einem Arbeitseinsatz am Sonnabend, den 14. März 2015, hatte der NABU Kreisverband Gera-Greiz e.V. aufgerufen. Es waren Helfer für die Pflanzung von zwei Sicht- und Vogelschutzhecken im Naturschutzgebiet Frießnitzer See gesucht.

Pflanzvorbereitung

Trotz Temperaturen von wenigen Grad über Null und Schneeregen folgten dem Aufruf 15 Naturfreunde. Entlang des Zuganges zum Aussichtsturm und im Bereich des Offenstalles der Wasserbüffel wurden 200 Heckenpflanzen, bestehend aus Schlehdorn (Prunus spinosa), Wildrose (Rosa canina), Hasel (Corylus) und Weißdorn (Crataegus) gepflanzt.

Als kleinen Lohn für ihre Arbeit konnten die Helfer im Bereich des Offenstalles die Wasserbüffel aus nächster Nähe bestaunen. Große Freude löste die Sichtung von Rohrammern (Emberiza schoeniclus) und Goldammern (Emberiza citrinella) aus. Beide in ihren Beständen rückläufigen Vogelarten profitieren von strukturreichen Landschaften mit offenen und verbuschten Wiesen, Gewässerrändern, Böschungen, Büschen und Weidendickicht. Hier bietet das Naturschutzgebiet Frießnitzer See den idealen Lebensraum, dessen Erhalt durch die extensive Beweidung mit den Wasserbüffeln unterstützt wird.

Tierische Helfer

Die dank aller Helfer gelungene Pflanzaktion trägt maßgeblich zur weiteren Vielfalt und Bereicherung des sich in einem intensiv landwirtschaftlich genutzten und artenarmen Umfeld etablierenden Rückzugsgebietes für die verschiedenartigen Tiere bei. Bleibt zu hoffen, dass alle Pflanzen anwurzeln und zu voller Gestalt heranwachsen. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!


Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.


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Aufwertung des Büffelstalls am Frießnitzer See

(28.01.2015)

Dank der Unterstützung der Firma Naturschutzbedarf Strobel konnten vor wenigen Tagen am Frießnitzer Büffelstall durch die NABU-Aktiven um Lutz Wolfram und Christoph Kummer zahlreiche Dohlen-, Schwalben-, Turmfalken- u.a. Nistkästen, weiterhin auch Fledermauskästen, montiert werden. Der See und sein Umland, insbesondere die Weideflächen der Wasserbüffel, bieten hervorragende Nahrungshabitate für viele Vogel- und Fledermausarten.

Mit der Ansiedlung der ersten Dohlen wird in Bälde gerechnet. Ihr "Einzug" ist bei den Helfern vor Ort sogar Gegenstand eine Wette um einen Kasten Streuobstwiesenapfelsaft.

Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.


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Mobil: 0175 / 779 158 8
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