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Amphibienzaun


Zweiter Arbeitseinsatz in Hirschfeld

14.03.2017

Am 11. März wurde in Hirschfeld der fast 300 m lange Amphibienschutzzaun an der Kreisstraße K 5 aufgebaut. Zeitgleich wurde am Wechselkröten-Laichgewässer, welches grundhaft saniert wird, weitergearbeitet. Dankbar nahmen die NABU-Aktiven die Hilfe von vier aus Syrien stammende jungen Männern, die mithelfen wollten, an. Rabah Amad, Khaled Ashami, Kor Ali Abd Alamanan und Ali Aboudabousa vom Geraer Verein Akzeptanz e.V. packten kräftig zu und ermöglichten es, daß alle Vorbereitungsarbeiten für das Verlegen der Teichfolie abgeschlossen werden konnten.

Der dritte und vorerst letzte Arbeitseinsatz in Hirschfeld findet am 18. März ab 9.00 Uhr statt. Helfer sind willkommen!


Erfolgreicher Arbeitseinsatz für die Hirschfelder Wechselkröten am 4. März

05.03.2017

Am Samstag, den 4. März 2017, fand der 1. Arbeitseinsatz des NABU Gera-Greiz e.V. zur Biotoppflege in Hirschfeld statt. Ein kleiner Tümpel, der der seltenen Wechselkröte, aber auch dem Laubfrosch als Laichgewässer dient, wurde entkrautet, vom Aufwuchs befreit und damit dem Gewässer zur neuer Vitalität verholfen. Zwölf Helfer erklärten sich bereit, bei herrlichstem Frühlingswetter kräftig mit anzupacken.

Über die Hälfte dieser wichtigen Arbeiten sind geschafft – für den übrigen Teil suchen wir für den kommenden Samstag, den 11. März, erneut Helfer; erneut von 9 bis 12 Uhr. Erst danach kann eine Folie eingebracht werden, um das für Laich und Kaulquappen überlebenswichtige Wasser ganzjährig zu halten.

An diesem Samstag soll auch der Krötenzaun gesetzt werden. Wir freuen uns über jede helfende Hand!
Zieladresse fürs Navigationsgerät: 07554 Hischfeld, Hirschfeld Nr. 2


Für Rückfragen:
Annett Scholz
Tel.: 03 65 / 42 08 97 0


Schlammschlacht für die Amphibien

13.03.2016
Amphibienschutzzaun bei Schömberg

Amphibienschutzzaun bei Schömberg

Der Kälte und dem aufgeweichten Boden trotzend, bauten NABU-Aktive und Naturfreunde bei Schömberg und nahe Hirschfeld in dieser Woche wie in jedem Jahr die Amphibienschutzzäune auf. Besonders bei Hirschfeld war der schwere Lößboden durch die (hoffentlich anhaltenden) Niederschläge der letzten Tage durchweicht und klebte „kiloweise“ an den Schuhen, den Spaten und allem anderen Werkzeug.

Amphibienschutzzaun bei Schömberg

Amphibienschutzzaun bei Schömberg

Um den Zaun beim Schömberg für Langfinger unattraktiv zu machen und einen Diebstahl wie im Vorjahr zu verhindern, wurde der Eigentümer deutlich sichtbar aufgesprayt. Allen Helfern sei für den Aufbau wie auch die nun folgende tägliche Betreuung herzlich gedankt!


Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.


Unverzagter Einsatz für wandernde Amphibien

27.03.2015

Nach ungefähr eineinhalbstündiger Tatortbesichtigung ohne und mit Polizei, gut zweistündiger weiterer Gespräche (mit der Gemeinde Harth-Pöllnitz, der Stadt Weida, der Unteren Naturschutzbehörde Greiz, den Zaunbetreuern und der OTZ), der Abholung des Ersatzmaterials in Greiz und zweistündigem Aufbau steht seit gestern 17.00 Uhr der neue Amphibienschutzzaun bei Schömberg. Allen Helfern sei gedankt!


Dreister Diebstahl verhindert wichtige Naturschutzarbeit

26.03.2015

Der gesamte, ca. 100 m lange, Amphibienzaun an der Ortsverbindungsstraße zwischen Schömberg und Rohna wurde in der Nacht vom 24. zum 25. März in der Zeit von 22.00 Uhr bis ca. 4.30 Uhr gestohlen. Infolge des fehlenden Schutzzaunes ist die Absammlung der hier wandernden Amphibien in den nächsten Tagen nicht möglich, weshalb der Tod zahlreicher Amphibien zu befürchten ist. Der NABU Gera-Greiz wird mit Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde Greiz schnellstmöglich einen neuen Zaun errichten.
Hinweise zu diesem Diebstahl nimmt die Polizeiinspektion Greiz (Brunnengasse 10 in 07973 Greiz), Telefon 03661/621-0, entgegen.


OTZ-Artikel zum entwendeten Amphibienzaun bei Schömberg


Amphibienschutz 2015 – Helfer gesucht

18.03.2015
Aufbau des Amphibienschutzzaunes bei Hirschfeld<br>Foto: Mario Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.

Aufbau des Amphibienschutzzaunes bei Hirschfeld
Foto: Mario Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.

Mit steigenden Temperaturen setzt die Wanderung der Kröten, Braunfrösche und Molche zu den Laichgewässern ein.
Mitglieder des NABU Gera-Greiz e.V. haben Ende Februar bei Schömberg und Anfang März westlich von Hirschfeld Schutzzäune aufgebaut.
Ebenso haben Naturfreunde im Umweltverein Grünes Haus Gera e.V. in Gera-Untermhaus (Bereich der Zwergenhöhlen), an der Verbindungsstraße von Thieschitz nach Bad Köstritz in Höhe der Eisteiche, im Eleonorental bei Reichardtsdorf und in Steinbrücken Schutzzäune errichtet.
Alle genannten Schutzzäune werden täglich in den späten Abend- und frühen Morgenstunden kontrolliert. Die Autofahrer werden gebeten, in diesen Bereichen besonders aufmerksam zu sein und durch rücksichtsvolles Verhalten (Abblenden, Reduzieren der Geschwindigkeit) die ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen.

Wer die Naturschutzfreunde bei der Aktion aktiv unterstützen möchte, meldet sich bitte beim:

  • NABU Gera-Greiz e.V. – Tel. 03 65 / 420 43 17 oder dem
  • Grünen Haus Gera e.V. – Tel. 03 65 / 800 25 35.

Eingedenkt Erich Kästner, der sagte: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“


Amphibienschutzzaun bei Schömberg

26.02.2014
Teich, Straße und Zaun

Teich, Straße und Zaun

Bei milden Temperaturen und viel Sonnenschein wurde am 22.02.2014 der Amphibienschutzzaun bei Schömberg, durch die Zusammenarbeit einer Zaunbetreuerin und drei Zaunbetreuern, auf einer Länge von 100 Metern aufgebaut.

Amphibienschutzzaun und im Hintergrund der Transporteimer

Amphibienschutzzaun und im Hintergrund der Transporteimer

Bedingt durch die noch recht kühlen Nachttemperaturen, dürfte der Beginn der Wanderung noch etwas auf sich warten lassen. Da es allerdings weiterhin mild bleiben soll, ist dennoch jederzeit mit dem Wanderbeginn der Grasfrösche, Molche und Erdkröten zu rechnen.

Auch 2014 dürften keine weiteren Amphibienarten wie in den vergangenen Jahren zu erwarten sein. Da die Anzahl der einzelnen Individuen der Arten schon in den Vorjahren, witterungsbedingt, zum Teil stark geschwankt haben, kann hierzu, genauso wie bei der Betreuungszeit, erst nach Abbau des Zaunes, eine Auswertung getroffen werden. Die verschiedenen Arten und ihre Anzahl in den 2011, 2012 und 2013, ist aus der nachfolgenden Grafik „Art und Anzahl“ zu entnehmen. Hierbei ist es allerdings bei der Anzahl der Kammmolche im Jahr 2011, möglich, das aus Gründen von Fehlbestimmungen, von einer geringeren Individuenzahl aus zu gehen ist.

Grafik „Art und Anzahl“

Grafik „Art und Anzahl“

In der Grafik „Betreuungszeit“ ist deutlich die unterschiedliche Länge des Zeitraumes aus den Jahren 2012 und 2013 ab zu lesen. Für 2014, ist bedingt durch die Witterung, wieder mit einer längeren Betreuungszeit zu rechnen.

Fotos: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.


Liste zur Art und Datenerfassung
Liste zur Art und Datenerfassung als Excel-Dokument


Amphibienzäune bei Hirschfeld und Schömberg aufgebaut

23.02.2014
Aufbau des Amphibienschutzzaunes bei Hirschfeld<br>Foto: Mario Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.

Aufbau des Amphibienschutzzaunes bei Hirschfeld
Foto: Mario Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.

Die Amphibienzäune bei Schömberg und bei Hirschfeld wurden gestern bzw. heute aufgebaut. Infolge der milden Witterung ist auch für unsere Region in Bälde der Beginn der Amphibienwanderung zu erwarten.
Sowohl in Schömberg als auch Hirschfeld sind Helfer, die diese Arbeit unterstützen möchten, willkommen. Bitte melden Sie sich bei Lutz Wolfram (Rohna 23 in 07570 Harth-Pöllnitz, Telefon: 03 66 07 / 60 27 9, E-Mail: lutz_rohna@t-online.de) für Schömberg oder bei Sebastian Schopplich (Groitschener Berg 12 in 07554 Brahmenau, Tel. 03 66 95 / 31 32 5, E-Mail: sebastian.schopplich@t-online.de.

Wer Interesse an der Mitarbeit an anderenorts im Landkreis aufgebauten Krötenzäunen hat, wende sich bitte an Andreas Martius (untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Greiz), Tel. 03661/876-605, E-Mail: andreas.martius@landkreis-greiz.de). Ebenso sind hier Meldungen über ähnlich kritische Straßenabschnitte möglich.
Für das Territorium der Stadt Gera ist die diesbezügl. Anfrage möglich bei Frau Nicole Berg (untere Naturschutzbehörde der Stadt Gera), Tel. 03 65 / 83 84 24 4, E-Mail: berg.nicole@gera.de.


Amphibienschutzzäune stehen

08.04.2013
Amphibienschutzzaun bei Schömberg<br>Foto: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.

Amphibienschutzzaun bei Schömberg
Foto: Lutz Wolfram, NABU Gera-Greiz e.V.

Die vom NABU Gera-Greiz betreuten Amphibienschutzzäune bei Schömberg und bei Hirschfeld wurden unlängst Tagen aufgebaut und die Kontrollen aufgenommen. In Hirschfeld konnte schon am 10.04.12 eine Wechselkröte umgesetzt werden.

Bundesweit betreut der NABU Schutzzäune mit einer Gesamtlänge von derzeit über 60km! So wichtig und löblich dieser enorme Einsatz ist, so nachdrücklich muß aber darauf hingewiesen werden, daß der Schutz der heimischen Amphibien eine staatliche Aufgabe ist, die bewußt vernachlässigt wird.
Ohne das hohe Engagement vieler Naturfreunde, die der sinnlosen Tötung von ungezählten Frösche, Kröten und Molchen nicht tatenlos zusehen wollen, würde die Bilanz in Deutschland noch erheblich schlechter aussehen. Dabei gleichen die Kosten für die Errichtung stationärer Amphibienschutzeinrichtungen den berühmten „Peanuts“…


Helfer gesucht!

Betreuung des Hirschfelder Amphibienzaunes im Frühjahr 2013
01.02.2013
Ein Erdkrötenpaar auf dem Weg zum Laichgewässer. Das Weibchen trägt das Männchen.<br>Foto: Leo/<a href="http://www.fokus-natur.de" target="_blank">fokus-natur.de</a>

Ein Erdkrötenpaar auf dem Weg zum Laichgewässer. Das Weibchen trägt das Männchen.
Foto: Leo/fokus-natur.de

Erstmals wurde 2012 an der Ortsverbindungsstraße zwischen Hirschfeld und Söllmnitz, im Bereich des Teiches am Fuße der südlich der Kreisstraße 105 gelegenen Streuobstwiese, ein Amphibienschutzzaun aufgebaut. Dank des Einsatzes engagierter Betreuer aus Brahmenau, Gera, Hirschfeld, Pölzig, Ronneburg und Söllmnitz konnten insgesamt mehr als 1500 Erd-, Wechsel- und Knoblauchkröten, Gras- und Laubfrösche, Berg-, Kamm- und Teichmolche vor dem Verkehrstod gerettet werden.

Da die Betreuung des Amphibienzaunes je nach Witterungsverlauf von März bis Mai personell abgesichert werden muss, ist der NABU Gera-Greiz dringend auf weitere Helfer angewiesen, die uns bei den erforderlichen täglichen Kontrollen des Zaunes unterstützen werden. Um Anfahrtswege und Zeitaufwand in Grenzen zu halten, wäre es günstig, wenn die Helfer aus Hirschfeld, Pölzig, Brahmenau, Caasen oder Söllmnitz kämen. Aber natürlich sind weiter entfernt wohnende Helfer, denen der Anfahrtsweg nichts ausmacht, ebenso willkommen. Neben der Freude an der Naturschutzarbeit zusammen mit anderen Naturfreunden, ergibt sich für die Helfer die Möglichkeit, unsere heimischen Amphibien genauestens kennen zu lernen. Denn wem ist bekannt, dass die Erdkröte (Bufo bufo) „Lurch des Jahres 2012“ war und in welcher Häufigkeit sie in unserer Region vorkommt?

Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich bitte bei Sebastian Schopplich, Groitschener Berg 12, 07554 Brahmenau, Tel. 036695/31325 oder Ingo Giebner, Nr. 2 in 07554 Hirschfeld, Tel. 036695/20767 als den örtlichen Vertretern des NABU Gera-Greiz und Organisatoren des Schutzprojektes (E-Mail: (email: vorstand@nabu-gera-greiz.de), siehe auch gera-greiz.nabu-thueringen.de).

Im NABU-Bericht „Amphibienschutz an Straßen“ heißt es: „Der Schutz wandernder Amphibien an Straßen ist bei der vorhandenen Dichte des Straßennetzes in Mitteleuropa eine unverzichtbare Schutzmaßnahme. Wandernde Amphibien müssen vielerorts Straßen überqueren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen. Die Verkehrszunahme auch auf ehemals gering befahrenen Straßen hat eine große Zahl überfahrener Amphibien zur Folge. Untersuchungen haben ergeben, dass schon bei einer Verkehrsdichte von 30 Autos pro Stunde fast 50 Prozent der wandernden Erdkröten überfahren werden.
Die Betreuung von Krötenzäunen ist aufwendig. Die Fangzäune müssen während der Wanderungszeit täglich betreut werden. … Um zu helfen, sind keine Spezialkenntnisse erforderlich. Begleiten Sie einen erfahrenen Zaunbetreuer und Sie werden schnell in der Lage sein, selbständig zu arbeiten.
Viele Straßenabschnitte an denen Amphibien überfahren werden, sind den zuständigen Naturschutzbehörden noch nicht bekannt.“

Wenn Sie einen Amphibienwechsel entdecken, der noch nicht betreut wird, informieren Sie bitte die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Greiz (Tel. 03661/876-603 oder umweltamt@landkreis-greiz.de) und zusätzlich auch den NABU Gera-Greiz (Tel. 03 65 / 42 04 31 7 oder vorstand@nabu-gera-greiz.de).


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NABU-Kreisverband Gera-Greiz e.V.
c/o Ingo Eckardt
Franz-Philipp-Straße 9
07937 Zeulenroda-Triebes
Tel.: 03 66 28 / 83 24 4
Mobil: 0175 / 779 158 8
E-Mail: vorstand@nabu-gera-greiz.de



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