2017


Abfischen am Großen Teich in Kauern

OTZ-Beitrag vom 21. November 2017
(28.11.2017)

Ehrenamtliche befreien das Gewässer von jenen Tieren, die durch falsch verstandene Tiere hineingelangten.

(image-hero-old: 2017/171128.jpg text: Helfer beim Abfischen am Großen Teich in Kauern.
Foto: Nabu)

Kauern. Am vergangenen Samstag trafen sich gut 20 ehrenamtliche Helfer nahe Kauern, um den Großen Teich von Fehlbesatz zu befreien. Durch falsch verstandene Tierliebe gelangen jedes Jahr aufs Neue sogenannte invasive Arten in die Teiche und richten großen Schaden an.

(image-box-old: 2017/171128-2.jpg text: Levin vom Nabu Altenburg mit einer Schildkröte.
Foto: Nabu position: left)

Goldfische, Giebel und dergleichen mutieren und vermehren sich derart schnell, dass einheimische, allesamt schützenswerte Arten und insbesondere deren Nachwuchs wie Kröten- und Forschlaich, Libellenlarven und sogar Jungvögel, kaum eine Chance zum Überleben bekommen. Deshalb war auch dieser Einsatz notwendig und wie sich herausstellte, auch richtig. Gut geschützt stiegen neun Männer mit Kescher und Fischnetz bewaffnet zu insgesamt fünf Fischzügen in den Resttümpel.

Geborgen werden konnten neben wenigen Karpfen und Schleien ein Koi, eine Gelbwangen-Schmuckschildkröte und eine Vielzahl an Giebeln und Goldfischen. Koi und Schildkröte finden im Zeulenrodaer Tiergehege ein neues und artgerechtes Zuhause. In heimischen Teichen haben diese nichts zu suchen und wer Tiere aussetzt, kann wohl kein verantwortungsbewusster Tierhalter sein, urteilen Mitglieder vom Verein Nabu Altenburg. Alles in allem trotz Kälte und Novembergrau ein erfolgreicher Tag für den Natur- und Artenschutz und Dank vom Nabu-Verein geht an die Aktiven vor Ort aus Greiz, Zeulenroda, Altenburg und Gera.“

Redaktion / 21.11.17


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 21. November 2017: Abfischen am Großen Teich in Kauern


Nächste öffentliche Vorstandssitzung

(23.11.2017)

Die nächste öffentliche Vorstandssitzung wird am Montag, den 27. Juli 2017 um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Museumsstuben“ in der Greizer Straße 37-39, 07545 Gera, stattfinden.

Die vorläufige Tagesordnung lautet wie folgt:

  • TOP 1 Begrüßung
  • TOP 2 Waldhaus 2017/2018 (Franke)
  • TOP 3 Abfischen großer Teich in Kauern 2017
  • TOP 4 Abfischen Troppach
  • TOP 5 Mitgliederreport Kreisverband Gera-Greiz e.V. Stand 05.10.2017 (Wolfram)
  • TOP 6 Mitglieder-Werbe-Team wieder im LK Greiz und in Gera
  • TOP 7 Liste mit wichtigen Ansprechpartnern (Eckardt)
  • TOP 8 Geld verdienen mit „AmazonSmile“ (Wolfram)
  • TOP 9 Anfragen:
    • 9.1 Abend der Wissenschaften am Weidaer Gymnasium 2018
    • 9.2 KG Kraftsdorf – Lebensraum Kirchturm (Scholz)
    • 9.3 Anfrage vom Verband der Gartenfreunde Gera-Land e.V, „Umwidmung von leeren Gartenanlagen.“ (Wolfram)
  • TOP 8 Sonstiges
    • sonstige Informationen der Vorstandsmitglieder
    • Informationen, Fragen, Anregungen von Gästen
  • Termin für ein gemütliches Treffen zum Jahresausklang.

Einladung zur Sitzung / Tagesordnungspunkte


Jahreshauptversammlung des NABU Kreisverbandes Gera-Greiz e.V.

(18.08.2017)

Die diesjährige Jahreshauptversammlung wird am Samstag, den 16. September 2017 um 10:00 Uhr in der Gaststätte „Schützenhaus & Steigerstube“ in der Schießgasse 11, 07580 Ronneburg, stattfinden.

Die vorläufige Tagesordnung lautet wie folgt:

  • 1. Begrüßung der NABU-Mitglieder und Gäste
  • 2. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollanten
  • 3. Rechenschaftsbericht des Kreisverbandsvorsitzenden
  • 4. Finanzbericht des Kassenwarts und der Kassenprüferin
  • 5. Diskussion zum Rechenschafts- und Finanzbericht
  • 6. Entlastung des Vorstandes und Neuwahl
  • 7. Vorschläge für Veranstaltungen und Aktionen 2017/2018
  • 8. Diskussion und Abstimmung zum Jahresprogramm und zum Finanzplan
  • 9. Wahl der drei Vertreter des Kreisverbandes zur Landesvertreterversammlung 2018
  • 10. Sonstiges

Nach dem Mittagessen startet ab 13:00 Uhr einen fachkundige, 90-minütige Führung mit Klaus Lieder, dem Vorsitzenden des Thüringer Landesfachausschusses Ornithologie und Reinhold Kochinka, einem der langjährigen Betreuer der Ronneburger Steinkauzvolieren.

Wir besichtigen gemeinsam das Gebiet der „Neuen Welt“ Ronneburg mit ihren verschiedenen Biotop-Typen und besuchen die Volieren der Steinkauzzucht.

(Ein Fernglas mitzubringen wird sich lohnen!)


www.schuetzenhaus-ronneburg.com


Beringungsaktion Dohle in Frießnitz

(07.06.2017)

Am Büffelstall in Frießnitz konnten im Januar 2015, ermöglicht dank der großzügigen Abgabe diverser Nistkästen durch die Firma Naturschutzbedarf Strobel, viele Brutplätze für Dohlen, Turmfalken, Rauch- und Mehlschwalben geschaffen werden. Am 21. Mai diesen Jahres beringten Klaus Klehm und Ingo Eckardt die 12 juvenilen Dohlen. Hierbei konnten sie zudem zwei Turmfalkenbruten feststellen. Freundliche Unterstützung erhielten sie durch Herrn Strache, dem Büffelbetreuer, der die Herde durch das Jahr begleitet, und seiner Frau.


Fotos: Ingo Eckardt, NABU Gera-Greiz e.V.


„Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen“ Heft 1/2017 erschienen

Die Kreuzotter in Thüringen & Das Monitoring gebietsfremder Orchideen
(06.06.2017)

(image-box-old: 2017/170606.jpg text: Deckblatt)

Einst häufig anzutreffen, gefürchtet und verfolgt – heute ist eine Begegnung mit der Kreuzotter Vipera berus ein seltenes Ereignis. Nur wenigen Spaziergängern ist eine Begegnung mit der Art vergönnt. Selbst Experten haben ihre Mühe, die Art zu entdecken. Daher ist die Kreuzotter in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Deutschlands als „stark gefährdet“ eingestuft. Diese hohe Gefährdung der Kreuzotter besteht ebenfalls in Thüringen. Viele der ehemaligen Fundorte habe ihre Eignung als Lebensraum für die Kreuzotter verloren. Das zeigt eine stichprobenhafte Geländeerfassung von Christianna Serfling & Florian Serfling. Strukturreiche Wälder mit Offenflächen als Lebensraum für die Kreuzotter fehlen heutzutage. Aber auch Wildschwein tragen zur Reduzierung der Art bei. Es wird daher Zeit, diese Art verstärkt in den Fokus der Naturschutzbemühungen zu bringen.

Hermann Voelckel & Werner Westhus beschreiben in ihrem Artikel die Ergebnisse des Monitorings gebietsfremder Orchideen in Thüringen. Drei Monitoringdurchgänge sind bisher umgesetzt, der letzte im Jahr 2015. Dabei wurden die ca. 20 wichtigsten Vorkommen untersucht und ihre Entwicklung verfolgt. Ziel der Untersuchungen ist es rechtzeitig zu erkennen, ob von gebietsfremden Orchideen eine erhebliche Gefährdung der genetischen Vielfalt heimischer Orchideen ausgeht.

Lutz Reißland stellt den Strukturverlust in der Agrarlandschaft am Beispiel einer Gemeinde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in den Mittelpunkt seines Beitrages. Infolge der Intensivierung der Landwirtschaft wurde die Landschaft immer stärker ausgeräumt. Es gingen Wegrändern mit Bäumen, Hecken und kleinen Brachflächen verloren. Fast 50% der Feldwegflächen – kleine Biodiversitätsrefugien – wurden teilweise oder ganz untergepflügt! Das bleibt nicht ohne Auswirkung auf viele Tier- und Pflanzenarten.

Manuela Reuter stellt ihre Untersuchung der Tagfalterfauna am Goldberg bei Ohrdruf vor und nimmt Bezug auf die aktuellen Nutzungsformen. Die Autorin thematisiert dabei besonders die Auswirkung der Nutzung auf die Tagfalter. Henryk Baumbach & Heiko Uthleb berichten über die FFH-Managementplanung, Fachbeiträge Offenland, in Thüringen. Die Stiftung Naturschutz Thüringen stellt die Preisträger des Thüringer Naturschutzpreises 2016 mit „Langem Atem für die Natur“ vor. Beate Graumann reflektiert die Konzertreihe der Nationalen Naturlandschaften mit dem Pianisten Felix Reuter als Höhepunkt im touristischen Themenjahr 2016. Thomas Schlufter & Anke Rothgänger geben Anleitung zum Aufbau, der Betreuung und Unterhaltung von mobilen Amphibienschutz-anlagen.

Aus den Verbänden berichten Julia Gombert & Petra Ludwig über die Auszeichnung des Projektes „Rhöner Landschaft behüten – Da mach ich mit!“ als UN-Dekadeprojekt und Thomas Wey & Burkhard Vogel über das BUND-Projekt „Tümpel für den Froschkönig“. Sybille Streubel informiert über den neu gegründeten Kreisverband des BUND im Ilm-Kreis.
Jochen Wiesner & Siegfried Klaus gedenken dem 2016 verstorbenen Ornithologen, Naturschützer und Tierfotograf Rudolf Heyer. Abschließend wird der aktuelle Naturschutzreport „Gesetzlich geschützte Biotope in Thüringen“ vorgestellt.

Die Zeitschrift „Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen“ erscheint mit vier Heften jährlich und ist im Jahresabonnement für den günstigen Betrag von 13 € (inkl. Versand) oder in Einzelheften zu beziehen.

Bestellmöglichkeiten und weitere Informationen unter:
www.tlug-jena.de/de/tlug/presse_und_service/publikationen/lnt/


Inhaltsverzeichnis der Ausgabe
Leseprobe des LNT


Tour-Natur 2016

(29.04.2017)

(image-box-old: 2017/170429.jpg layout: vertical)

Auch 2017 wurden für die Veranstaltungsreihe „Tour-Natur“ zahlreiche Termine für hautnahe Naturerlebnisse im schönen Vogtland zusammengestellt.

Die Veranstaltungsreihe wurde 2011 durch das Regionalmanagement der Region Greiz sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Greiz ins Leben gerufen. Vom Frühling bis in den Herbst hinein bieten fachkundige Referenten thematisch abwechslungsreiche Wanderungen in die Vogtländische Natur an. Bei den Exkursionen stehen landschaftlich besonders reizvolle Orte ebenso wie die Tier- und Pflanzenwelt im Blickpunkt.

Fast jede Woche gibt es die Möglichkeit, unsere heimische Natur näher kennenzulernen!

Flyer zur Tour-Natur 2016


Stimmen Sie bis 2. Mai für eine bessere Agrarpolitik!

(11.04.2017)

(image-hero-old: 2015/151024.jpg text: Intensive Landwirtschaft
Foto: Leo/fokus-natur.de)

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

die industrielle Landwirtschaft ist die größte Bedrohung für unsere heimische Natur. Sie vernichtet den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Und sie gefährdet durch den massiven Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln auch unsere eigenen Lebensgrundlagen. Wir haben jetzt die einmalige Chance, die hierfür verantwortliche EU-Agrarpolitik zu ändern! Daher wende ich mich heute persönlich an Sie und bitte Sie um Ihre Hilfe:

Geben Sie unter www.nabu.de/abstimmen Ihr JA für eine bessere Agrarpolitik
Retten Sie mit uns die Artenvielfalt Europas!

Wir wollen, dass Landwirte besonders unterstützt werden, wenn sie naturschonend wirtschaften. Doch bisher werden fast 60 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr überwiegend nach Größe der Betriebe verteilt. Die Folgen sind fatal: Durch die immer intensivere Bewirtschaftung der Flächen drohen Rebhuhn und Feldhamster auszusterben und die Bestände von Wildbienen und Schmetterlingen gehen massiv zurück. Das Grundwasser ist zunehmend mit Nitrat belastet und in unseren Lebensmitteln finden sich Rückstände von Pestiziden wie Glyphosat. Diese Situation besorgt mich sehr, denn wir tragen eine Verantwortung für zukünftige Generationen. Ich bin der Überzeugung: Landwirte, Verbraucher und Natur haben eine bessere Landwirtschaftspolitik verdient.

Noch bis zum 2. Mai 2017 sind alle EU-Bürgerinnen und -Bürger aufgerufen, online über eine Reform der EU-Agrarpolitik abzustimmen. Ich bitte Sie daher herzlich: Helfen Sie uns, bei den verantwortlichen Politikern ein starkes Zeichen für die Natur zu setzen! Geben Sie gemeinsam mit Naturfreunden in ganz Europa jetzt unter www.nabu.de/abstimmen Ihr JA für eine bessere Landwirtschaft.

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Anliegen auch Deine / Ihre Unterstützung erfahren würde!

Euer / Ihr Christian Unselt
NABU-Vizepräsident


NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Charitéstraße 3
10117 Berlin
www.nabu.de


Umweltverbände starten Online-Aktion zur EU-Agrarpolitik

Zukunft der europäischen Landwirtschaft entscheidet sich jetzt - NABU zeigt dramatischen „Ausverkauf“ der Landschaft
(08.04.2017)

NABU-Pressemitteilung | Nr. 39/17 | 5. April 2017

Berlin – Die Verbände BUND, DNR, NABU und WWF setzen bei der Diskussion um die künftige EU-Agrarpolitik auf eine echte Bürgerbeteiligung. Mit Hilfe eines praktischen Online-Tools sollen alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich direkt an die EU-Kommission zu wenden, um einer Forderung nach einer verantwortungsbewussten Landwirtschaft Nachdruck zu verleihen.

Die Verbände fordern von EU-Agrarkommissar Phil Hogan einen drastischen Kurswechsel bei den milliardenschweren Agrarsubventionen, die immerhin 38 Prozent des EU-Haushalts ausmachen. Sie kritisieren, dass der Großteil der landwirtschaftlichen Fördergelder in pauschale, flächenbezogene Agrarsubventionen fließt. Dies zwinge die Landwirte zu immer intensiveren Produktionsmethoden, die erhebliche Schäden an Natur und Umwelt verursachen. Eine neue Landwirtschaftspolitik ab 2020 müsse fair zu Landwirten und Verbrauchern, ökologisch nachhaltig und global verantwortungsvoll ausgerichtet sein. Die Verbände fordern daher eine gezielte Förderung von Leistungen der Agrarbetriebe zum Beispiel im Naturschutz. Eine verbesserte Tierhaltung müsse unterstützt und aktiv vorangetrieben werden sowie der Einsatz von weniger Pestiziden und Düngemitteln. Wer die Forderungen der Umweltverbände unterstützt, kann sich ab heute daher in einem vereinfachten Verfahren auf der Internetseite www.nabu.de/abstimmen an Brüssel wenden. Im Februar hatte die EU-Kommission die öffentliche Befragung zur Zukunft der Agrarpolitik nach 2020 gestartet. Diese Befragung läuft noch bis zum 2. Mai.

Mit aufrüttelnden Motiven zeigt der NABU, wie dramatisch der „Ausverkauf“ der Landschaft, der Artenvielfalt und unserer Ernährungsgrundlagen ist. So ist der Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft mitverantwortlich für das massive Insektensterben. Rückstände von Pestiziden landen über die Lebensmittel auch auf unseren Tellern. Ein Apfel wird im konventionellen Obstanbau beispielsweise durchschnittlich 32 Mal vor der Ernte mit Pestiziden bespritzt. Besonders dramatisch ist der Mangel an Nahrung und Lebensraum in der Agrarlandschaft auch für das Rebhuhn. Seine Bestände sind in den letzten 25 Jahren um 94 Prozent zurückgegangen, heute ist der ehemals typische Agrarvogel nahezu ausgerottet.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke: „Die Situation in der Agrarlandschaft ist alarmierend. Wir brauchen endlich eine neue, faire und umweltfreundliche EU-Agrarpolitik. Ziel muss es sein, den Pestizideinsatz einzudämmen und die Artenvielfalt auf Äckern zu fördern. Das schützt nicht nur die Insekten, Rebhuhn, Feldhamster und Co., sondern käme auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute, die eine giftfreie und lebenswerte Umwelt wünschen. Leider bremst Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bislang alle Reformansätze für die dringend notwendige Agrarreform aus. Genau wie der Deutsche Bauernverband beharrt er alleine auf dem Status Quo der bedingungslosen Pauschalzahlungen nach dem Prinzip Gießkanne. „Davon profitieren vor allem die großen, intensiv wirtschaftenden Betriebe – und schaden der Natur und dem Steuerzahler. Wir als NABU sagen: Geben auch Sie Ihr JA für eine bessere Landwirtschaft für Mensch und Natur!“

NABU-Link zur Online-Aktion „Gib Dein JA für eine bessere Landwirtschaft“: www.nabu.de/abstimmen
Mehr Infos und NABU-Modell für eine alternative EU-Agrarförderung: www.nabu.de/agrarreform2021

Für Rückfragen:
Konstantin Kreiser, NABU-Leiter EU-Naturschutzpolitik, Tel. +49 (0)172-4179730, E-Mail: Konstantin.Kreiser@NABU.de


NABU-Pressestelle
Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper
Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958
Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de


Gentechnik-Newsletter Thüringen I/2017

(11.03.2017)

Gestern erschien die erste Ausgabe des Gentechnik-Newsletters 2017, welcher vom Thüringer Ökoherz e.V. und dem Förderverein Deutsches Bienenmuseum Weimar e.V. herausgegeben wird.

Der Thüringer Ökoherz e.V. wünscht Ihnen eine spannende und aufschlussreiche Lektüre!


Gentechnik-Newsletter Thüringen I/2017


Helfer für Naturschutzarbeitseinsatz in Hirschfeld gesucht

(06.03.2017)

Am Sonnabend, den 11. März ab 9.00 Uhr (voraussichtliche Dauer bis gegen 12.00 Uhr), werden in Hirschfeld Helfer für den Aufbau des Amphibienschutzzaunes an der Kreisstraße K5 sowie zur Biotop-Pflege des Wechselkröten-Laichgewässers gesucht. Es wird diese der 2. Hirschfelder NABU-Arbeitseinsatz 2017 sein, denn schon am 4. März wurde der kleine Teich entkrautet und die Einbringung einer Folie zur besseren Wasserhaltung vorbereitet.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich; nur – je nach Witterung warme – Gartenarbeitssachen, Gummistiefel und Schaufeln müssen mitgebracht werden. Wir würden uns über viele helfende Hände freuen – jeder ist willkommen.
Zieladresse fürs Navigationsgerät: 07554 Hischfeld, Hirschfeld Nr. 2


Für Rückfragen:
Annett Scholz
Tel.: 03 65 / 42 08 97 0


Naturschutz in unserer ostthüringer Heimat

Vortrag des renommierten Naturfotografen Torsten Pröhl am 3. Februar in Dorna
(16.01.2017)

(image-hero-old: 2016/160909-2.jpg text: Kirche zu Dorna
Foto: Mario Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.)

Die Kirchgemeinde Dorna (Stadt Gera) und der NABU Gera-Greiz e.V. laden am Freitag, den 3. Februar 2017, um 18 Uhr zu einem neuen Vortrag zum Thema Naturschutz ein.

Der bekannte Naturfotograf Torsten Pröhl hält diesen im beheizten Gemeinderaum (direkt unterhalb der Kirche St. Petri zu Dorna). Allerlei Neues zum Thema Naturschutz auf dem Lande wurde von ihm fotografisch zusammengetragen und soll nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Es werden Vogel- und Naturschutzmaßnahmen direkt aus unserer ostthüringer Heimat vorgestellt: Feuchtgebiete, die wichtige Brutplätze für Wasservögel darstellen. Aber auch die in unseren kleinen Ortschaften leider immer seltener werdenden Streuobstwiesen, welche ebenfalls einen besonders schützenswerten Lebensraum darstellen.

(image-box-old: 2017/170116.jpg text: Haselmaus (Muscardinus avellanarius)
Foto: Pröhl/fokus-natur.de)

Auch ehemalige Tagebauflächen werden vorgestellt als Rückzugsräume für seltene Arten. Denn Bergbaufolgelandschaften bilden wichtige neue Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere, die es zu schützen gilt. Oder das aktuelle Naturwunder dieser Tage, wo vis-a-vis bei Wartungsarbeiten in der Geraer Kirche St. Johannis von den Naturfreunden aus dem Altenburger Land ein Wanderfalkenpärchen gesichtet werden konnte – wer erwartet derartiges noch in unserer so geschundenen, sterilen und durch falschen Ordnungswahn unwirtlichen Umwelt. So erhalten die Besucher Anregungen und Einblicke, wie und mit welchen Maßnahmen jeder von uns im eigenen Verantwortungsbereich zum Naturschutz beitragen kann.

(image-box-old: 2017/170116-2.jpg text: Waldkauz (Strix aluco)
Foto: Pröhl/fokus-natur.de position: left)

Freuen Sie sich auf unterhaltsame, lehrreiche und wunderbar bebilderte 90 min zum Thema Naturschutz direkt vor unserer Haustür. Der Eintritt ist frei; eine Kollekte wird erbeten – nach Abzug der Nebenkosten kommt diese direkt der Naturschutzarbeit vor Ort zu Gute.


Gentechnik-Newsletter Thüringen VI/2016

(05.01.2017)

Vor wenigen Tagen erschien die sechste Ausgabe des Gentechnik-Newsletters, welcher vom Thüringer Ökoherz e.V. und dem Förderverein Deutsches Bienenmuseum Weimar e.V. herausgegeben wird.

Der Thüringer Ökoherz e.V. wünscht eine spannende und aufschlussreiche Lektüre!


Gentechnik-Newsletter Thüringen V/2016


Kontakt

NABU-Kreisverband
Gera-Greiz e.V.

c/o Ingo Eckardt
Franz-Philipp-Straße 9
07937 Zeulenroda-Triebes
Tel.: 03 66 28 / 83 24 4
Mobil: 0175 / 779 158 8
vorstand@nabu-gera-greiz.de

Termine

Unsere Partner