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Frießnitzer See


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Ornithologische Wanderung am Frießnitzer See

05.05.2017

Der NABU- Kreisverband Gera-Greiz e.V. lud am vergangenen Samstag zur ornithologischen Führung rund um den Frießnitzer See ein. Zahlreiche interessierte Gäste aus nah und fern folgten dieser Einladung – bis zum Kyffhäuserkreis. Unter fachmännischer Führung von Frau Kinast und Herrn Eckardt konnte so manche Rarität in Flora und Fauna beobachtet werden, wie z.B. Kuckuck, Rohrammer, Rohrweihe und Bekassine. Besondere Aufmerksamkeit erregten wie immer die beliebten Wasserbüffel, welche friedlich im Familienverband in unmittelbarer Nähe grasten.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, bei der auch naturfachliches Wissen untereinander rege ausgetauscht wurde. Eine Wiederholung der Veranstaltung wäre wünschenswert.


Text & Foto: Annett Scholz/NABU Gera-Greiz e.V.


Auf der Suche nach seltenen Vögeln

24.04.2017

Am Samstag, den 29. April 2017, ab 9 Uhr, lädt der Naturschutzbund NABU Gera-Greiz e.V. zu einer ornithologischen Führung in das Naturschutzgebiet „Frießnitzer See“ am Ortsausgang Frießnitz ein. Treffpunkt ist der Aussichtsturm am Teich.

Graureiher (<i>Ardea cinerea</i>)<br>Foto: Leo/<a href="http://www.fokus-natur.de" target="_blank">fokus-natur.de</a>

Graureiher (Ardea cinerea)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Haubentaucher (<i>Podiceps cristatus</i>)<br>Foto: Leo/<a href="http://www.fokus-natur.de" target="_blank">fokus-natur.de</a>

Haubentaucher (Podiceps cristatus)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Unter Leitung von Frau Kinast und Herrn Eckardt können die Teilnehmer viel Wissenswertes und Interessantes über das Schutzgebiet erfahren, welches ein vielfältiges Mosaik aus Wasserflächen, Verlandungszonen, Röhricht, Mähwiesen und Büffelweide bildet. Mit etwas Glück werden dabei seltene Vogelarten wie die Bekassine zu sehen sein – deshalb nicht das Fernglas vergessen. Ein Unkostenbeitrag wird erhoben.

Voranmeldung erwünscht unter 03 65 / 420 89 70; Adresse fürs Navigationsgerät: 07570 Harth-Pöllnitz (Ortsteil Frießnitz)


Frießnitzer Wasserbüffel haben neues Türschild für ihren Unterstand

OTZ-Beitrag vom 6. April 2017
07.04.2017

Tafel wurde mit Nabu-Logo angebracht. Präsident des größten deutschen Naturschutzverbandes am Frießnitzer See.

Nabu Präsident Olaf Tschimpke (von links nach rechts), im Gespräch mit Lutz Wolfram, Ingo Eckardt vom Nabu Kreisverband Gera-Greiz und dem Landesvorsitzenden Mike Jessat, besucht Naturschutzgebiet Frießnitzer See. Der Frießnitzer See ist besonders für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Seit 2011 bewahrt die NABU-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen Frießnitzer See und seine Umgebung, insgesamt 22,2 Hektar, für die Natur. Um die Artenvielfalt dort zu erhalten, ließ die NABU-Stiftung den See im Rahmen eines Revitalisierungsprojektes aufwendig sanieren. Auch Wasserbüffel wurden hier angesiedelt.<br>Foto: Peter Michaelis

Nabu Präsident Olaf Tschimpke (von links nach rechts), im Gespräch mit Lutz Wolfram, Ingo Eckardt vom Nabu Kreisverband Gera-Greiz und dem Landesvorsitzenden Mike Jessat, besucht Naturschutzgebiet Frießnitzer See. Der Frießnitzer See ist besonders für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Seit 2011 bewahrt die NABU-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen Frießnitzer See und seine Umgebung, insgesamt 22,2 Hektar, für die Natur. Um die Artenvielfalt dort zu erhalten, ließ die NABU-Stiftung den See im Rahmen eines Revitalisierungsprojektes aufwendig sanieren. Auch Wasserbüffel wurden hier angesiedelt.
Foto: Peter Michaelis

Frießnitz. Etwa 20 Tiere leben am Frießnitzer See. Ihr Areal ist ungefähr 21 Hektar groß und bietet reichlich Nahrung, rohfaserreiche Pflanzen, zum Beispiel Schilf und Disteln. Wasserbüffel können bis zu 200 Kilogramm auf die Waage bringen und über 60 Stundenkilometer erreichen. An diesem Tag lagen sie friedlich im Gras oder haben sich auf dem Gelände sattgefressen, als ihr Stall ein neues Türschild bekam. Weithin ist seitdem das Nabu Logo mit dem Weißstorch darauf zu sehen. Diese Vogelart hat hier noch nicht gebrütet. Nisthilfen sind aber da.

Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes in Deutschland, kam an diesem Tag angereist. Der Chef überzeugte sich zugleich, was aus dem Areal geworden ist. "Hier hat sich ein wunderbares Vogelparadies entwickelt, das seinesgleichen sucht", stellte er fest. Bekassine, Blau- und Schwarzkehlchen, Rohrammer, Reiher- und Tafelenten sind zu entdecken, meist mit Fernglas. 80 verschiedene Brutvogelarten haben längst ihren Platz gefunden. Umgeben ist der Frießnitzer See von verschiedenen Gräsern und Pflanzen. Seit 2011 bewahrt die Nabu-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen See und seine Umgebung, insgesamt 22 Hektar.

"Die Werbeschilder sind wichtig, um die Leute auf unser Revitalisierungsprojekt aufmerksam zu machen", sagte Ingo Eckardt. Er engagiert sich seit 1991 im Naturschutzbund und ist im Nabu-Ortsverein Zeulenroda. Die wissenschaftliche Vogelberingung gehört zu einer der Aktivitäten des heute 50-Jährigen. Bei der Naturschutzjugend ist er als Gruppenleiter tätig. Er organisiert die Ornithologen-Camps auf Landesebene.

Eine intakte Umwelt zu bewahren

Das nächste ist vom 21. bis 23. April in Plothen. Die Begegnung mit Olaf Tschimpke war auch nicht ganz zufällig. Der Zeulenrodaer Ingo Eckhardt wurde im September vergangenes Jahres für sein Umwelt-Engagement in Berlin geehrt. Die Auszeichnung beinhaltete nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, sondern auch einen Tag mit einem nationalen Jury-Mitglied. Eckardt entschied sich für ein Treffen mit dem Präsidenten des Naturschutzbundes. Mit ihm war er vor dem Besuch in Frießnitz auch im Leutratal bei Jena. Dort stellt der 50-Jährige das Naturerlebnishaus vor, bei dessen Aufbau er mitgeholfen hat. Eine intakte Umwelt für die Nachwelt zu bewahren, ist ein Wunsch von Eckardt. Er hofft, dass mit Frießnitzer See/Struth so eine Natur-Oase erhalten werden kann.“

Ilona Berger / 06.04.17


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 6. April 2017: Frießnitzer Wasserbüffel haben neues Türschild für ihren Unterstand


Beispielhaftes Engagement für die Artenvielfalt

NABU-Präsident Olaf Tschimpke besucht den Frießnitzer See
05.04.2017

NABU Thüringen-Pressedienst

Einer der Gründe für den Besuch von Olaf Tschimpke war die Würdigung von Ingo Eckardt, dem Thüringer Preisträger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“.

04. April 2017 - Der Frießnitzer See im Landkreis Greiz ist besonders für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Seit 2011 bewahrt die NABU-Stiftung im Landkreis Greiz den acht Hektar großen Frießnitzer See und seine Umgebung, insgesamt 22,2 Hektar, für die Natur. „Hier hat sich ein wunderbares Vogelparadies entwickelt, das seines Gleichen sucht“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke am vergangenen Freitag während seiner Frühjahrsreise, die ihn unter anderem an den Frießnitzer See führte.

Einer der Gründe für den Präsidentenbesuch war die Würdigung von Ingo Eckardt, einem Vorstandsmitglied des NABU Gera-Greiz und Gruppenleiter der Naturschutzjugend Thüringen. Ingo Eckardt wurde 2016 von
der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ als Preisträger für sein Engagement im Bereich Umweltbildung und Artenschutz in Thüringen ausgezeichnet. „Wir haben in die Entwicklung des Frießnitzer Sees eine Menge Herzblut hineingesteckt. Von unserem Beobachtungsturm aus kann man das ganze Jahr über gut die Vogelwelt beobachten“, schwärmt Ingo Eckardt.
In dem Gebiet brüten unter anderem Bekassine, Kiebitz, Blau- und Schwarzkehlchen, Teich-, Drossel- und Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Rohrweihe, Hauben- und Zwergtaucher, Stock-, Reiher- und Tafelenten. Um die Artenvielfalt am Frießnitzer See zu erhalten, ließ die NABU-Stiftung den See im Rahmen eines Revitalisierungsprojektes aufwendig sanieren. Wasserbüffel beweiden dort die Verlandungszonen und es ist ein großes Wasser- und Feuchtwiesenbrüterbiotop entstanden. „Ohne unsere vielen ehrenamtlichen Helfer könnten wir solche Projekte nicht stemmen. Ingo Eckardt ist ein gutes Beispiel für unermüdliches freiwilliges bürgerschaftliches Engagement“, erklärt der NABU-Präsident.

Der NABU Gera-Greiz nutzte den Besuch von Olaf Tschimpke um eine 3 Meter lange und 1,5 Meter hohe Tafel am Büffelstall mit dem NABU-Logo einzuweihen. Die Tafel soll in Zukunft weithin sichtbar auf das NABU-Projekt am Frießnitzer See aufmerksam machen.

Hintergrund:

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Naturschutzjugend und im NABU wurde Ingo Eckardt aus Zeulenroda-Triebes als nationaler Preisträger für Thüringen der Sozialinitiative „HelferHerzen“ ausgezeichnet. Ihm ist es zum Beispiel zu verdanken, dass es seit über 20 Jahren die erfolgreichen Ornicamps für Kinder, Jugendliche und Familien, der Naturschutzjugend (NAJU) Thüringen gibt. Weiterhin beteiligt sich Ingo Eckardt am Aufbau des NaturErlebnisHauses im Leutratal, führt Artenschutzmaßnahmen im Landkreis Greiz vor allem auch am Frießnitzer See durch und ist als Beringer aktiv.


Jürgen Ehrhardt
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
NABU Thüringen e.V.
E-Mail: Juergen.Ehrhardt@NABU-Thueringen.de
thueringen.nabu.de


Textquelle


NABU zeigt Flagge am Frießnitzer See

20.03.2017

Mit gefälligem Interesse betrachten die Wasserbüffel ihr neues Türschild. Auch die den Offenstall ebenfalls bewohnenden Dohlen dürften mit der Anbringung des offiziellen NABU-Logos einverstanden sein. Weitere Untermieter sind herzlich willkommen, besonders erfreulich wäre der Zuzug des Wappenvogels auf der nebenan noch unbewohnten Nisthilfe.


Fotos: Olaf Hasselbacher, NABU Gera-Greiz e.V.


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NABU-Kreisverband Gera-Greiz e.V.
c/o Ingo Eckardt
Franz-Philipp-Straße 9
07937 Zeulenroda-Triebes
Tel.: 03 66 28 / 83 24 4
Mobil: 0175 / 779 158 8
E-Mail: vorstand@nabu-gera-greiz.de



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