Naturschutzinformation Waldhaus


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Die Naturschutzinformation im Naherholungsgebiet Waldhaus bei Greiz wurde im Winterhalbjahr 2003 / 2004 vom Verein Ostthüringer Ornithologen Greiz e.V. aufgebaut um am 1. Mai 2004 eröffnet. Sie wird jährlich erweitert und aktualisiert. Ihre zahlreichen Ausstellungsstücke ermöglichen nachhaltige Einblicke in unsere heimische Natur und Umwelt.

Foto: Torsten Franke, NABU Gera-Greiz e.V.

Bis Ende Dezember 2015 beteiligten sich die Mitglieder des Vereins Ostthüringer Ornithologen Greiz e.V. mit zahlreichen Tätigkeiten nicht nur beim Natur- und Umweltschutz, sondern unterstützen unter anderem auch Aktionen wie die Waldjugendspiele, die das Forstamt Weida jährlich organisiert oder die Walderlebnistage der Marktkette „Globus“.
Nach der Auflösung des Vereins Ostthüringer Ornithologen Greiz e.V. Ende 2015, übernahm der NABU Gera-Greiz e.V. die Betreuung der Naturschutzstation, welche am 1. Mai 2016 unter der Regie des NABU Gera-Greiz e.V. feierlich wieder eröffnet wurde.

Ein Besuch der Naturschutz-Information Waldhaus ergänzt den Lehrstoff und kann bestens in den Unterricht integriert werden - sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich wird biologisches Wissen anschaulich vermittelt.

Broschüre zur Naturschutz-Information Waldhaus


Öffnungszeiten
(von Mai bis Oktober)

Montag geschlossen
Dienstag bis Samstag 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sonntag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Führung für Schulklassen und Wandergruppen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten.


Frühjahrsputz in der NABU-Naturschutzinformation in Waldhaus

Am vergangene Samstag (22. April 2017) wurde der Frühjahrsputz in der NABU-Naturschutzinformation in Waldhaus von aktiven NABU-Mitglieder in Greiz durchgeführt. 13 Erwachsene und 4 Kinder trotzten dem Regenwetter. Neben Fensterputzen und Laubkehren waren die Highlights des Tages das Aufhängen der in NABU-Farben neu gestrichene Schaukästen und das Aufhängen der neuen Informationstafeln zur Natur des Jahres. Das Aufstellen des Krötenzauns war außerdem lehrreich für Kinder und neue Erwachsene, zumal auch eine Erdkröte vor Ort beobachtet werden konnte. Belohnt wurde das Team mit warmen Roster – und am Ende des Einsatzes sogar mit ein bisschen Sonnenschein.

Die NABU-Naturschutzinformation wird am 1. Mai offiziell für dieses Jahr geöffnet. Sie ist (von Mai bis Oktober) Dienstag bis Samstag von 11–17 Uhr und Sonntag von 14–18 Uhr geöffnet.


Tag der langen Natur des Nabu Thüringen in Waldhaus

OTZ-Beitrag vom 12. Juni 2017

Tag der langen Natur des Nabu Thüringen: In der Naturschutz-Information in Waldhaus konnte man Natur mit allen Sinnen erleben.

Thomas Franke vom Naturschutzbund Gera
Foto: Janine Friedrich

Mohlsdorf-Teichwolframsdorf. Mit dem langen Tag der Natur vom 9. bis 10. Juni machte der Naturschutzbund (Nabu) und die Stiftung Naturschutz Thüringen gemeinsam mit anderen Akteuren und Partnern auf die zu erhaltene Natur aufmerksam. Auch die Nabu-Mitglieder aus Greiz beteiligten sich. Am Samstag konnten man in der Naturschutz-Information in Waldhaus die Natur entdecken und mit allen Sinnen erleben.

Vor allem für die Kinder gab es Stände und Mitmach-Aktionen: "Was Kinder nicht kennen, können sie nicht schützen", sagt Thomas Franke von der Nabu Gera-Greiz. Der gelernte Landschaftsgärtner, der jetzt als Zerspaner arbeitet, hatte in seiner Werkstatt eigens für den Tag eine Fledermaus aus einer Hackschnitzelplatte hergestellt und als Puzzle aufbereitet. Auch um die Naturschutz-Information herum hängen Fledermauskästen. Dass auf einer Wiese nicht nur Gras wächst, sondern auch Leben darin ist, davon konnten sich die Kinder mit einer Becherlupe überzeugen. Franke und seine Nabu-Freunde erklärten, woher Heu seinen charismatischen Duft hat. Für eine kleinen Naturschützerin pflückten sie Ruchgras von der blühenden Wiese. "Beim Reiben der Blüte verbreitet sich der typische Duft von Heu", so Franke. Auch wie es sich anfühlt, in einen Heuhaufen zu springen, konnten die Kinder ausprobieren.

In kleinen Duftsäckchen konnte man darin enthaltene Kräuter und Gewürze, wie zum Beispiel Liebstöckel – auch Maggikraut genannt – erraten.

Wolfgang und Renate Reißmann stellten Wildfrüchte aus ihrem Garten vor. Auch Zapfen konnte den jeweiligen Tannen zugeordnet werden.

Der Imkerverein Langenwetzendorf war mit einem Stand und Bienenschaukasten sowie Honig zum Kosten vor Ort.

Der Greizer Naturschutzbund wünscht sich weitere Mitglieder. Wer auch ein Schützer der Natur werden möchte, meldet sich bei Thomas Franke unter Telefon (0172) 6035968 oder unter Email green-t.franke@web.de

Janine Friedrich / 12.06.17


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 12. Juni 2017: Tag der langen Natur des Nabu Thüringen in Waldhaus


Saisonende in der Naturschutz-Information des NABU in Waldhaus

Am letzten Oktober Wochenende wurde die NABU Naturschutz-Information in Waldhaus von freiwilligen Naturfreunden winterfest gemacht. 11 Erwachsene und 3 Kinder waren zum Arbeitseinsatz gekommen. Es wurden die Außenanlagen gereinigt, Schilder und Fahnenmasten abgebaut und Fische umgesiedelt.

Die Naturschutz-Information wurde am 01.05.2016 vom NABU Gera-Greiz übernommen und seitdem ist sie wieder zum „Besuchermagnet“ geworden. In dieser Saison 2016 kamen 4500 Naturfreunde aus vielen Teilen Deutschlands in die Info. Aber auch Besucher aus dem Ausland, wie aus Spanien, Niederlande, Bulgarien, Schweden sowie Peru! Gerne wurde das Angebot von Kindergartengruppen und Schulklassen zur Information zum Thema Natur und Umwelt in Anspruch genommen.

Wie jedes Jahr war die NABU-Info eine Station der Waldjugendspiele des Thüringen Forst sowie der Globus-Markt Kette. Eine erfolgreiche Saison geht zu Ende, doch ab Mai 2017 wird mit neuen Ideen und Projekten wieder geöffnet.


Besuch der Mohlsdorfer Kita „Regenbogen“ in der Naturschutzstation Waldhaus

Beitrag aus dem Vogtlandspiegel vom 18. Mai 2016

Die frisch enthüllte Tafel zum Pfad der Sinne.
Foto: © Vogtlandspiegel

„WALDHAUS. Sehen, hören, tasten, riechen und fühlen – der am Dienstagmittag eingeweihte Pfad der Sinne bereichert das Naherholungszentrum Waldhaus in großartiger Weise und kann ab sofort von kleinen und großen Gästen in Beschlag genommen werden. Oberhalb des Spielplatzes laden nun sieben Barfußbereiche, eine mit Sand gefüllte Sprunggrube, eine Duftorgel, Fühlkästen, ein Baum-Xylophon und vieles mehr dazu ein, die Sinne zu schärfen. “Im Jahr 2014 wurde das Entwicklungskonzept Greiz-Werdauer Wald im Rahmen des Regionalbudgets der Region Greiz erstellt. Basierend auf diesem Konzept und den empfohlenen Maßnahmen konnte die Idee nun umgesetzt werden”, erklärte dazu Jochen Eidner, Abteilungsleiter II des Landratsamtes Greiz, der gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf, Petra Pampel die Infotafel enthüllte. Finanziert wurde der Pfad der Sinne aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) im Rahmen des Regionalbudgets für die Region Greiz. Knapp 14.000 Euro flossen in die Maßnahme ein. Petra Pampel bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Greiz und den beteiligten Firmen.

Die zur Einweihung des Pfades anwesenden Mädchen und Jungen des Mohlsdorfer Kindergartens “Regenbogen” konnten es kaum erwarten, selbst auf “Entdeckungsreise” zu gehen und nahmen den Pfad der Sinne sofort in Beschlag. “Das Areal war völlig verwildert, die Natur hatte es sich zurückgeholt”, wie Ellen Rössel vom Sachgebiet Wirtschaft des Landratsamtes erklärte, die maßgeblich an der Umsetzung beteiligt war. Nun hoffe man nur noch, dass alles so schön bleibe und der Pfad der Sinne gut angenommen wird. Auch die Bänke, die man beim Beräumen des Geländes vorfand, bekommen demnächst neue Sitzflächen. Bäume wurden angepflanzt und ein ansprechendes natürliches Ambiente gestaltet. Mit Einweihung des Geländes geht die Verantwortlichkeit nun an die Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf über. Für die Gestaltung und Herstellung von Informationstafeln zeigte sich Stark.comm – Agentur für Kommunikation & Werbung und für die Gestaltung und Herstellung von kleinen Motivtafeln an der Sprunggrube die Firma ExpressDesign verantwortlich. Zudem bedankte sich Jochen Eidner bei der Gemeinde Mohlsdorf und der Straßenmeisterei, die die Maßnahme baulich ausführte.“

Antje-Gesine Marsch / 18.05.2016


Text- und Bildquelle


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