Vögel stehen auf heimische Pflanzen

OTZ-Beitrag vom 16. März 2018

„Greiz. Der Frühling naht und in den Werbeblättern werden die verschiedensten Pflanzen und Samen angepriesen. Aber – Hand aufs Herz – wer denkt an die Wildvögel in der Nachbarschaft? Wenn Spatz, Meise und Co. mitbestimmen dürften, hätten sie eine klare Meinung. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises hin. Bei den Wildtieren stehen nämlich heimische Pflanzen ganz hoch im Kurs, denn sie haben einen entscheidenden Vorteil, sie sind seit Jahrhunderten Bestandteil der hiesigen Nahrungsnetze. Von Hundsrose, Hainbuche und Holunder leben zahllose Insekten, die wiederum Nahrung für Vögel sind. Die Jungvögel vieler Arten sind zwingend auf Insekten als Babynahrung angewiesen. Nahrungsmangel ist ein Grund, warum Allerweltsarten wie Star oder Spatz weniger werden.

Liste von Gehölzen im Landratsamt erhältlich

Wer den Vögeln etwas Gutes tun möchte, sollte also heimische Sträucher und Bäume pflanzen. Für Hecken eignen sich zum Beispiel Hainbuche und Liguster. Blütenfülle und reichlich Früchte bieten Hundsrose, Schlehe und Weißdorn. Letzteren gibt es auch als dekorativen, kleinkronigen Laubbaum. Selbst bei Bodendeckern gibt es heimische Alternativen. Wer das Kleine Immergrün pflanzt, wird mit wundschönen blau-violetten Blüten belohnt, und Efeu wächst auch in der Horizontalen.

Eine Liste aller im Landkreis Greiz heimischen Gehölze ist bei der Unteren Naturschutzbehörde erhältlich unter Telefon (03661) 87 66 06, E-Mail julia.hoefer@landkreis-greiz.de, Fax (03661) 87 62 22.“

OTZ / 16.03.18


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