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Aktuelles


Fledermäuse in Ostthüringen – Vorkommen, Gefährdung, Schutz

Ein Vortrag zu einheimischen Fledermäusen in der St. Petri Kirche zu Dorna/bei Gera
15.08.2018

Freitag, 24.08.2018, 19.00 Uhr, Kirche Dorna
Referent: Harry WEIDNER

Fledermäuse gelten auch in der heutigen Zeit als geheimnisvolle Lebewesen. Durch ihre dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise bleiben sie vielen Menschen verborgen oder werden von ihnen, vor allem während des Fluges, nicht als solche erkannt.

Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)<br>Foto: Harry Weidner

Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)
Foto: Harry Weidner

Wir, der NABU Kreisverband Gera-Greiz e. V. und die Kirchgemeinde Dorna möchten Sie hiermit zu einem Vortrag über die einheimische Fledermauswelt einladen.

Unser Referent, Herr Harry WEIDNER aus Großenstein, befasst sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich mit dem Schutz und der Erfassung der Fledermäuse - vorwiegend in den Kreisen Greiz, Saale-Holzland-Kreis und der Stadt Gera. Der Vortrag selbst beinhaltet neben einem kurzen historischen Abriss über die Erforschung der Fledermäuse, allgemeine Fakten zur Biologie, den Artbestand im Untersuchungsgebiet, das Erkennen und den Schutz von Fledermausquartieren.

Darüber hinaus werden wissenschaftliche Methoden und Bücher vorgestellt. Nach dem Vortrag werden wir im unmittelbaren Umfeld der Kirche mit einem Detektor nach Fledermäusen suchen.

Der Eintritt ist frei; um eine Spende für den Naturschutz vor Ort wird herzlich gebeten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und lehrreiche 90 min.

Annett Scholz vom der NABU Kreisverband Gera-Greiz e. V.


Einladung zur Kreisvollversammlung 2018

03.08.2018
Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea)<br>Foto: Leo/<a href="http://www.fokus-natur.de" target="_blank">fokus-natur.de</a>

Europäischer Laubfrosch (Hyla arborea)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Liebe Naturfreunde,

wir möchten Sie und Ihre Angehörigen herzlich zu unserer diesjährigen Kreisvollversammlung einladen. Sie findet am Sonnabend, den 25. August 2018 um 10.00 Uhr in der Gaststätte „Aumühle“ in 07570 Weida, An der Aumühle 4 (Tel. 036603/40808) statt.

Im obligatorischen Rechenschaftsbericht werden wir die Aktivitäten des letzten Jahres Revue passieren lassen z.B. vom NABU-Schutzgebiet „Großer Teich“ in Kauern, wo die Artenvielfalt der Wasservögel nur durch regelmäßiges Abfischen erhalten werden kann, oder vom ENL-Projekt „Frießnitzer See“, dass sich mit den Wasserbüffeln zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt hat. Vielleicht haben Sie auch von unserem Naturschutzbildungsobjekt „Waldhaus“ bei Greiz gehört, wo vor allem wissbegierige Kinder für die Natur begeistert werden sollen. Wir können Ihnen berichten von den freudvollen Erlebnissen, wenn Wanderfalken oder Schleiereulen erstmals Kirchtürme besiedeln und Steinkäuze zur Bestandsstützung ausgewildert werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über die Aktivitäten des letzten Jahres zu erfahren und darüber, welche Themen nächstes Jahr anstehen. Außerdem zeigen wir Ihnen auf welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv für Umwelt und Natur direkt vor Ort einzusetzen.

Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)<br>Foto: Leo/<a href="http://www.fokus-natur.de" target="_blank">fokus-natur.de</a>

Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen für die Arbeit im Verband haben ist hier eine gute Gelegenheit dazu. Wir würden uns sehr freuen, mit Ihnen an diesem Tag ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.


Die vorläufige Tagesordnung lautet:

  1. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollanten
  2. Begrüßung der NABU-Mitglieder und Gäste
  3. Rechenschaftsbericht des Kreisverbandsvorsitzenden A. Martius
  4. Finanzbericht des Kassenwartes I. Eckardt und der Kassenprüferin C. Freitag
  5. Diskussion zum Rechenschafts- und Finanzbericht
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Vorschläge zu Veranstaltungen und Aktionen 2018/2019
  8. Diskussion und Abstimmung zum Jahresprogramm und zum Finanzplan
  9. Wahl der sechs Vertreter des Kreisverbandes zur Landesvertreterversammlung 2019
  10. Sonstiges

Nach dem Mittagsessen startet ab 13.00 Uhr eine fachkundige Führung in das schöne Aumatal.

Wir freuen uns auf Sie.

Es grüßt Sie herzlichst der Vorstand des NABU Gera-Greiz e. V.


Plakette für Pohlitzer Schwalbenfreund

OTZ-Beitrag vom 28. Juli 2018
02.08.2018

„Der Naturschutzbund Kreisverband Gera-Greiz hat dieses Erkennungszeichen zum 25. Mal verliehen.

20 Nester von Mehlschwalben sind auf dem Hof gegenüber der Kirche bewohnt. Schwalben gibt es hier schon immer. Heute nisten sie in vorgefertigten Nestern und kehren hoffentlich im nächsten Jahr zurück. Foto: Sylvia Eigenrauch

20 Nester von Mehlschwalben sind auf dem Hof gegenüber der Kirche bewohnt. Schwalben gibt es hier schon immer. Heute nisten sie in vorgefertigten Nestern und kehren hoffentlich im nächsten Jahr zurück. Foto: Sylvia Eigenrauch

Bad Köstritz/Pohlitz. Eine Bussardfeder trägt er am Strohhut. Bauer wollte er immer werden. Bis ein „R“ seinen Platz in seiner Berufsbezeichnung behauptete. Heute arbeitet Thomas Pandorf als Brauer in der Köstritzer Schwarzbierbrauerei. Das Bäuerliche hat er sich trotzdem bewahrt. Für ihn ist es die Nähe zur Natur und das Leben im Einklang mit ihr.

Vögel lädt er ein, auf seinem Hof heimisch zu werden. Star-Kästen für den Vogel des Jahres sind montiert, ein Sperlingskasten hängt nicht weit daneben. Auch für Mauersegler hat er Nisthilfen vorbereitet. Doch unübersehbar überwiegen die Nester für Schwalben. Aus Kindertagen sind sie ihm vertraut. Seit 1604 schon bewirtschaftet seine Familie den Hof und betreibt Landwirtschaft. Auf der inzwischen abgerissenen Scheune sammelten sich einst die Tiere, um mit einem Rauschen über das Hoftor hinaus zu fliegen.

Leben in den Nestern aus Holzbeton

Dieses Jahr kamen die Mehlschwalben Mitte April – und haben die vorgefertigten 20 Nester aus Holzbeton angenommen. Als jene neu waren, blieben die Schwalben aus. Bis der 37-Jährige die Nesteingänge mit Kalk bekleckerte und so Nutzung vortäuschte. Gleich daneben ist der Versuch eines eigenen Nestbaus zu sehen. Er stammt aus diesem Jahr. Und musste scheitern. Weil der Lehm einfach viel zu trocken war und nicht als Bindemittel taugte.

Inzwischen sind die Jungtiere geschlüpft und werden mit Futter versorgt. Insekten gibt es in Pohlitz zuhauf, weil Nachbarn auch heute noch Rinder und Pferde halten und die Weiße Elster nicht weit weg ist. Natürlich kleckert Kot aus den Nestern. Was für andere oft der Hauptgrund war, die Nester zu beseitigen, nimmt Thomas Pandorf. hin. „Mich stört das nicht. Das kratze ich zusammen und das bekommen die Tomaten. Guano, bester Dünger“, meint er. Ein Brett, quer unter die Nester montiert, würde den Schmutz abhalten. „Dazu bin ich noch nicht gekommen“, meint er.

Auch bei den Rauchschwalben, sie sind an dem braunen Fleck unterm Kopf zu erkennen, hält der Nachwuchs die Elterntiere im Flug. Sie haben sich ein Nest in einer Ecke des Schweinestalls gesucht, der heute Zuhause für Kaninchen ist.

Seit März Mitglied im Nabu Gera-Greiz

„Dort, ein Stieglitz auf der Sonnenblume“. Thomas Pandorf unterbricht das Gespräch und beobachtet den Gast beim Fressen der Körner. Sein Gesicht hellt sich auf. Auch diese Art gibt es noch in der Region.

Seit März ist der Pohlitzer Mitglied des Nabu Kreisverbandes Gera-Greiz. Für die Arbeit des Naturschutzbundes habe er sich schon lange interessiert. Der Entschluss sei folgerichtig. „Ich will hier was tun“, sagt er. Mit ihm sind diesen Schritt seit vorigem Jahr viele gegangen, berichtet Konrad Schmeißer aus Rusitz von steigenden Mitgliederzahlen. Er ist es auch, der eine Plakette in den Händen hält. „Hier sind Schwalben willkommen“, steht darauf. Seit etwa einem Jahr vergibt der Nabu diese Plaketten. Schwalbenfreund Thomas Pandorf erhält die 25. in der Region und freut sich darauf, sie an seinem Haus anzubringen. Er versteht sie auch als Wegweiser für jene, die nach Tipps suchen oder ihr Wissen über heimische Schwalbenarten verbessern wollen. „Wenn Schwalben am Haus brüten, geht das Glück nicht verloren“, sagt ein altes Sprichwort.

Eine Exkursion durch das Naturschutzgebiet Frießnitzer See habe auch Pandorf die Augen geöffnet, wie groß der Artenreichtum vor wenigen Jahren noch war. „Was dort auf kleinem Raum existiert, gab es früher auch bei uns. Feldlerche und Rebhuhn bin ich als Kind noch begegnet“, sagt der junge Mann. Warum das heute anders ist, erklärt er mit der Art der Landwirtschaft. „Was wir heute erleben, ist Industrie, keine bäuerliche Landwirtschaft. Wird weiter so gespritzt und gedüngt wie heute, wird es Vielfalt in der Natur nicht mehr geben“, prophezeit er und fragt mit den Worten von Vogelpapst Peter Berthold: „Wollen wir uns auch noch hinstellen und Blüten mit der Hand bestäuben?

Ein wenig traurig ist Kurt Kühn aus Steinbrücken, dass er nicht zu den Bewohnern in seinem Geraer Ortsteil gehören kann, die sich mit einer Schwalbenplakette schmücken können. „Sie wollen sich bei mir partout nicht einnisten“, sagt der 77-Jährige. Dafür macht er die Kinder in der Kindertagesstätte Schlumpfhausen mit der Tierwelt bekannt und trägt seit 55 Jahren jedes Frühjahr Kröten über die Straße. Dass der junge Pohlitzer wie er tickt, macht ihn froh und gibt ihm Zuversicht.

Kontakt Thomas Pandorf (0152) 275 678 06“

Sylvia Eigenrauch / 28.07.18


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 16. März 2018: Vögel stehen auf heimische Pflanzen


Nächste öffentliche Vorstandssitzung

15.06.2018

Die nächste öffentliche Vorstandssitzung wird am Montag, den 18. Juni 2018 um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Museumsstuben“ in der Greizer Straße 37-39, 07545 Gera, stattfinden.

Die vorläufige Tagesordnung lautet wie folgt:

  • TOP 1 Begrüßung
  • TOP 2 Vorgehensweise Weidenpflege im FFH-Gebiet Roschütz
  • TOP 3 Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und rechtl. Auswirkungen für die Vereinsarbeit NABU Gera-Greiz
    • 3.1 Daten der Mitglieder
    • 3.2 Internetseiten
    • 3.3 Newsletter
  • TOP 4 Stand Eigentumsübergang NABU -Turm- Gera-Langenberg und notwendige Aufgaben
  • TOP 5 Stand NABU-Turm Bad Köstritz und mittelfristige Planung
  • TOP 6 Waldhaus
    • 6.1 Rückblick: "Eröffnung der Naturschutzinformation in Greiz Waldhaus am 1. Mai"
    • 6.2 Planung Schautafel Lurche Waldhaus
    • 6.3 Rückblick: "Tag der Natur Waldhaus"
  • TOP 7 NSG Frießnitzer See
    • 7.1 Filmplanung Frießnitz
    • 7.2 Mahd/Reparatur Frießnitz
    • 7.3 Rückblick: "ornithologische Wanderung am Frießnitzer See am 5. Mai"
  • TOP 8 Planung und Ablauf der Jahreshauptversammlung am 25.08.2018
    • 8.1 Planung und Ablauf der Jahreshauptversammlung am 25.08.2018
    • 8.2 Abstimmung Einladungstext
    • 8.3 Programm
    • 8.4 wer hilft beim Versenden der Einladungen
  • TOP 9 Lebensraum Kirchturm
    • 9.1 Wer finanziert was?
    • 9.2 Kirche Pohlitz
  • TOP 10 Anfrage große Bienenwiese in Tschirma
  • TOP 11 kurzer Exkurs WEA: Europarecht vs. "Neues Recht Land Thüringen"
  • TOP 12 Sonstiges
    • sonstige Informationen der Vorstandsmitglieder
    • Informationen, Fragen, Anregungen von Gästen

Mit herzlichem Dank!

10.05.2018

Herzlichen Dank!
Wir danken ganz herzlich für eine großzügige anonyme Spende.
Wir werden die Mittel im Sinne des Spenders für die Natur verwenden.


Resümee OrniWanderung am 5. Mai 2018

08.05.2018

Der NABU- Kreisverband Gera-Greiz e. V. lud am vergangenen Samstag erneut zu einer ornithologischen Führung rund um den Frießnitzer See ein. Über 60 Interessierte, auch eine Handvoll Kinder fanden sich bei bestem Wetter zur Exkursion ein – durch mehrere Beobachtungsfernrohre war die Fülle der Gäste schlussendlich kein Problem: unter fachmännischer Führung und gekonntem Blick bannten Frau Kinast, Herr Jende und Herr Eckardt u. a. Kuckuck, Rohrammer, Rohrweihe, Braunkehlchen und ein Steinschmätzer-Pärchen im Spektiv. Im Flug zu beobachten waren auch mehrere Kiebitz-Pärchen, die diesen intakten Lebensraum für sich entdeckten. Auf den zu intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen haben diese keine Chance mehr, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Besondere Aufmerksamkeit erregten wie immer unsere gutmütigen Lanschaftspfleger – die Wasserbüffel, die friedlich nach ihrem Morgenbad einem Tümpel entstiegen und bald im Familienverband temperamentvoll über die Wiesen sprangen.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung: Naturbeobachtung - Informationsaustausch zur wechselvollen Geschichte dieses Biotops und zu Frage rund um den Naturschutz – Gemeinschaft – Anregungen für den eigenen Gestaltungsspielraum – an dieser Stelle dankt der NABU Gera-Greiz allen Gästen und allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.


Text: Annett Scholz


Erfolgreiche Pflanzaktion im NABU-Objekt Dorna

10.04.2018

Am vergangenen Wochenende (7. + 8. April 2018) wurden bei schönstem Frühlingswetter im ehemaligen Pfarrgarten Dorna insgesamt 35 Büsche und drei Feldahornbäume gepflanzt. Insbesondere bei den Ahornen handelt es sich um Nachpflanzungen: durch jahrelangen Verbiss waren die Bäume derart geschädigt, dass Gewitterstürme bzw. Sturmtief „Frederike“ einen nach dem anderen viel zu schnell zu Fall brachten. Auch die Büsche sollen helfen, den optischen Kahlschlag schnell zu mildern Bei diesen handelt es sich um einheimische Sträucher, die zum einen als Bienenweide und Vogelschutz und zum anderen mit ihren Früchten Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsquelle dienen sollen.

So wurden Kornelkirschen, Pfaffenhütchen, wolliger Schnellball und Salweiden gepflanzt, aber auch Heckenkirschen, Traubenholunder und Faulbaum waren dabei. Nebenher wurden aus den zerbrochenen Altbäumen Totholzhecken geschichtet und mit den Stammabschnitten Totholzhaufen angelegt: natürliche Lebensräume für Vögel, aber auch Käfer, Wildbienen und Zauneidechsen.

Acht freiwillige Helfer packten an diesem Wochenende tüchtig an – darunter 6 junge Leute – alle erst Anfang zwanzig. Das gemeinsame Werk kann sich sehen lassen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diesen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz! Und über das erneute Hilfsangebot für das kommende Jahr waren die NABU-Aktiven vor Ort besonders erleichtert, denn ehrenamtliche Helfer zu finden, ist kein Kinderspiel!

Die Bäume und Sträucher wurden übrigens mit Spendengeldern finanziert, die anlässlich eines NABU-Vortrages, der im Winter im Dornaer Pfarrhaus stattfand, speziell für dieses Projekt gesammelt wurden – allen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.


Text: Mario und Annett Scholz, NABU Gera-Greiz e.V.


OTZ-Beitrag vom 12. April 2018

„Pflanzaktion in Dorna schafft Lebensraum“

„Pflanzaktion in Dorna schafft Lebensraum“


Zaunaufbau im verspäteten Winter

31.03.2018
Zaunaufbau

Zaunaufbau

Trotz des wenig frühlingshaften Wetters waren am 23. und 24. März NABU-Aktive aus Brahmenau, Caasen, Dorna (Stadt Gera), Hirschfeld und Ronneburg im Einsatz, um den bald 350 m langen Amphibienschutzzaun an der Kreisstraße 5 westlich von Hirschfeld aufzubauen.

Aufgrund des an manchen Stellen noch gefrorenen Bodens und der eher winterlichen Witterung sowie in Anbetracht der teilweisen Hanglage, des schweren Lößbodens und der Zaunlänge wieder ein Kraftakt, weshalb allen Helferm, ebenso auch dem festen Zaunbetreuerkreis an dieser Stelle herzlich gedankt werden soll!

Am 23. März flogen während des Zaunaufbaus ca. 30 Kraniche direkt über dieses Fleckchen Erde hinweg, was – ohne abergläubisch zu sein – als gutes Omen des nahenden Frühlings gesehen wurde.


Fotos: Reinhold Kochinka, NABU Gera-Greiz e.V.


Sonderheft „Natur erleben in Thüringen“

Sonderheft der TLUG-Zeitschrift „Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen“ erschienen
28.03.2018
Präsentation

Präsentation

Deckblatt

Deckblatt

Im Sonderheft „Natur erleben in Thüringen“ der Zeitschrift „Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen“ stellen wir Ihnen 20 besondere Naturerlebnisse in Thüringen vor. Im Beisein der Autoren wurde das Sonderheft am Freitag, den 16. März 2018 am sagenumwobenen Ensemble der Drei Gleichen, einem der im Heft vorgestellten Ausflugsziele, der Öffentlichkeit präsentiert. Dank der über dreißig beteiligten Autoren und der zahlreichen Fotografen ist das Blättern im Heft bereits ein Genuss und lädt zum Aufbruch in die Natur ein. Aber schauen Sie selbst. Kommen auch Sie mit uns auf Entdeckungstour zu den Kostbarkeiten der Thüringer Natur. Vom Gipskarst im Südharz bis zu den erloschenen Vulkanen der Rhön, vom reizvollen Werratal in Westthüringen bis zu den Feuchtgebieten des thüringischen Vogtlandes beschreibt das Heft ausgewählte Naturschätze in allen Regionen Thüringens. Diese Kostbarkeiten bieten für Jung und Alt verschiedenartigste Eindrücke von unberührter Waldwildnis über gepflegte Kulturlandschaft bis zu herausragenden Naturbesonderheiten. Die doppelseitige Übersichtskarte inspiriert, alt Bekanntes aber auch Neues zu entdecken. Die Einzelbeiträge über jedes der 20 Naturerlebnisse mit ihren Wandervorschlägen und Fotoseiten regen an, die Wanderschuhe und den Rucksack zu schnüren und aufzubrechen. Erleben Sie die spektakuläre Kranichrast am drittgrößten Binnenrastplatz für Kraniche in Deutschland und erfahren dabei viel Wissenswertes über diesen Vogel mit der trompetenden Stimme. Floristische Kleinode finden Sie z. B. in der Orchideen- und Blütenregion um Jena und gelb leuchtende Arnika-Wiesen bei Friedrichshöhe, knorrige Buchen sind im Biosphärenreservat „Rhön“ und die Baumkronen im Nationalpark „Hainich“ zu entdecken.

Zur genussvollen Erschließung der Naturerlebnisse gibt es Detailinformationen zu günstigen Ausgangspunkten, Länge und Schwierigkeitsgrad der Wanderungen und Exkursionen, zu Beobachtungsplattformen, interessanten Lehrpfaden und Erläuterungstafeln. Wer sich weiter über die jeweilige Region oder ähnliche Naturerlebnisse in anderen Regionen Thüringens informieren möchte, findet eine Vielzahl an ergänzenden Informationen, etwa zu Besucherinformationszentren, Museen und wichtigen Internetadressen.

Die Zeitschrift „Landschaftspflege und Naturschutz in Thüringen“ erscheint mit vier Heften jährlich und ist im Jahresabonnement für den günstigen Betrag von 13 € (inkl. Versand) oder in Einzelheften zu beziehen.

Bestellmöglichkeiten und weitere Informationen unter:
www.tlug-jena.de/de/tlug/presse_und_service/publikationen/lnt/


Inhaltsverzeichnis der Ausgabe
Leseprobe


Vögel stehen auf heimische Pflanzen

OTZ-Beitrag vom 16. März 2018
21.03.2018

„Greiz. Der Frühling naht und in den Werbeblättern werden die verschiedensten Pflanzen und Samen angepriesen. Aber – Hand aufs Herz – wer denkt an die Wildvögel in der Nachbarschaft? Wenn Spatz, Meise und Co. mitbestimmen dürften, hätten sie eine klare Meinung. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises hin. Bei den Wildtieren stehen nämlich heimische Pflanzen ganz hoch im Kurs, denn sie haben einen entscheidenden Vorteil, sie sind seit Jahrhunderten Bestandteil der hiesigen Nahrungsnetze. Von Hundsrose, Hainbuche und Holunder leben zahllose Insekten, die wiederum Nahrung für Vögel sind. Die Jungvögel vieler Arten sind zwingend auf Insekten als Babynahrung angewiesen. Nahrungsmangel ist ein Grund, warum Allerweltsarten wie Star oder Spatz weniger werden.

Liste von Gehölzen im Landratsamt erhältlich

Wer den Vögeln etwas Gutes tun möchte, sollte also heimische Sträucher und Bäume pflanzen. Für Hecken eignen sich zum Beispiel Hainbuche und Liguster. Blütenfülle und reichlich Früchte bieten Hundsrose, Schlehe und Weißdorn. Letzteren gibt es auch als dekorativen, kleinkronigen Laubbaum. Selbst bei Bodendeckern gibt es heimische Alternativen. Wer das Kleine Immergrün pflanzt, wird mit wundschönen blau-violetten Blüten belohnt, und Efeu wächst auch in der Horizontalen.

Eine Liste aller im Landkreis Greiz heimischen Gehölze ist bei der Unteren Naturschutzbehörde erhältlich unter Telefon (03661) 87 66 06, E-Mail julia.hoefer@landkreis-greiz.de, Fax (03661) 87 62 22.“

OTZ / 16.03.18


Text- und Bildquelle

OTZ-Beitrag vom 16. März 2018: Vögel stehen auf heimische Pflanzen


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c/o Ingo Eckardt
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E-Mail: vorstand@nabu-gera-greiz.de



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