Lebensraum Kirchturm – Erstes Update 2011

2011/13

Schleiereule (Tyto alba) im Eulenloch, der sog. „Uhlenflucht“
Foto: Pröhl/fokus-natur.de

Am 04. März 2011 wurde im Kirchturm der Kirche zu Röpsen (Stadt Gera) durch den Zimmermanns- meister Lutz Oelsner (Fabrikstraße 15, 07629 Reichenbach, Tel. 036601 / 41996, Mobilfunktel. 0172 / 7945014) nach Vermittlung des NABU Kreisverbandes Gera-Greiz e.V. ein von Frau Katharina Schultze (Röpsen/Dresden) bereitge- stellter großräumiger Schleiereulenkasten einge- baut. Damit wurde ein traditioneller Brutplatz endlich wieder zugänglich gemacht, nachdem vor vielen Jahren aufgrund massiver Taubenkotab- lagerungen die bis dahin für die Schleiereule durchgängigen Schall-Lamellen mit Hühnerdraht gesperrt wurden und die Glockenstube nicht mehr als Brutplatz zugänglich war.

Der NABU Gera-Greiz dankt Frau Katharina Schultze herzlich für ihr Engagement zugunsten der Schleiereule, zumal ein Turmfalken-Nistkasten bereits vor Jahren durch den Vater von Frau Schultze eingebaut worden war. Die Röpsener Kirchgemeinde zeigt so beispielhaft, wie unkompliziert es ist, einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

Kirche zu Röpsen, Stahlstich aus der Kirchengalerie Sachsen-Altenburg, nach 1840

Damit wurden in den letzten Jahren die Kirchen in Brahmenau-Groitschen (2007), in Pölzig (2008), Großenstein, Mückern, Schwaara (alle 2009) und Dorna (2010) im Bereich des oberen Brahmetals in das Projekt "Lebensraum Kirchturm", ein gemeinsames Projekt des NABU und des Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen e.V., integriert.

Eine Fortsetzung ist vorgesehen…

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