Ornithologische Wanderung am Frießnitzer See 2026

© Foto: Lutz Wolfram

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Tafelente (Aythya ferina) © Foto: Lutz Wolfram

Rund 40 naturinteressierte Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des NABU-Kreisverbandes gera-Greiz zur ornithologischen Wanderung am Frießnitzer See. Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende des Kreisverbandes die Teilnehmenden und gab einen kurzen Einblick in die Bedeutung des Naturschutzgebietes, das als wertvoller Lebensraum für zahlreiche Vogelarten und andere Tiergruppen gilt.
Angeführt wurde die Gruppe von sieben erfahrenen Ornithologen, die entlang des Wegs immer wieder spannende Beobachtungen ermöglichten. Bereits früh zeigten sich erste Highlights: Über dem Gebiet kreisten Schwarzmilan (Milvus migrans) und Rotmilan (Milvus milvus), während Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) und Braunkehlchen (Saxicola rubetra) von den Wiesenrändern aus gut zu beobachten waren. Auch Graureiher (Ardea cinerea) und Tafelente (Aythya ferina) ließen sich blicken.
Auf den feuchten Wiesen und im Uferbereich konnten zudem Schafstelzen (Motacilla flava), Bachstelzen (Motacilla alba), Zilpzalpe (Phylloscopus collybita) und sogar ein Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) entdeckt werden. Besonders erfreulich war die Sichtung eines Kiebitzes (Vanellus vanellus), dessen Bestände in vielen Regionen stark zurückgegangen sind.
Ein weiterer Höhepunkt der Exkursion war die Beobachtung der Wasserbüffel, die im Rahmen eines Beweidungsprojekts zur Landschaftspflege eingesetzt werden. Mehrere Tiere hatten Jungtiere einige waren auch im Wasser – ein eindrucksvolles Bild, das die Besucherinnen und Besucher begeisterte.

Die Wanderung bot damit nicht nur vielfältige ornithologische Eindrücke, sondern auch einen lebendigen Einblick in die Bedeutung naturnaher Bewirtschaftung und den Schutz wertvoller Lebensräume.

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