Nistkastenkontrolle im Greizer Park – Ergebnisse 2026

Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca)
© Foto: Leo / fokus-natur.de

© Foto: Matthias Adler

Auch im Jahr 2026 wurden die im Greizer Park installierten Nistkästen sorgfältig kontrolliert und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen erneut, wie wertvoll diese künstlichen Bruthilfen für die heimische Vogelwelt sind.

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Bestandsaufnahme

Insgesamt 95 Nistkästen wurden überprüft. Die Auswertung zeigt eine erfreulich hohe Nutzung:

  • 86 Nistkästen wurden aktiv bebrütet – davon 6 Kästen, die nach der Brut zusätzlich als Schlafplatz dienten
  • 3 Nistkästen wurden ausschließlich als Schlafplatz genutzt
  • 6 Nistkästen blieben unbesetzt

Wer hat im Greizer Park gebrütet?

In den 86 aktiv genutzten Nistkästen fanden sich folgende Arten:

  • 64 Meisen
  • 23 Trauerschnäpper
  • 1 Bachstelze

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Besonders interessant: Zwei Nistkästen wurden doppelt genutzt – zunächst von Meisen zur Erstbrut und anschließend vom Trauerschnäpper zur Zweitbrut. Das zeigt, wie flexibel und begehrt die angebotenen Brutplätze sind.

Weitere Beobachtungen

  • Vier Nistkästen wurden erneuert, um weiterhin sichere Brutbedingungen zu gewährleisten.
  • Wie in jedem Jahr wurden in einigen Kästen nicht fertig entwickelte Eier oder verendete Jungvögel gefunden. Solche Funde gehören leider zum natürlichen Brutgeschehen und sind in freier Natur nicht ungewöhnlich.

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